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Vorschlag der Stadtheimatpflege Freising:Neuer Saal soll nach Karl Obermayr heißen

Das Asamgebäude wird nach Abschluss der Sanierung über einen zweiten Veranstaltungssaal verfügen - und der sollte nach dem Freisinger Schauspieler Karl Obermayr benannt werden. Dafür setzt sich der Verein Stadtheimatpflege Freising mit Unterstützung der Laienbühne in einem Schreiben an Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher ein. Der Raum mit kleiner Bühne und umfassender Technik liegt neben dem großen Asamsaal.

Namensgeber sollte eine Persönlichkeit sein, die mit Freising "in enger, möglichst auch kultureller Beziehung" stehe, schreibt Bernhard Reiml, Vorsitzender der Stadtheimatpflege. Obermayr wurde 1931 in Freising geboren, wo er auch erste Bühnenerfahrungen sammelte. Überregional bekannt wurde der Volksschauspieler durch Fernsehserien wie die "Münchner Geschichten", "Monaco Franze", "Fast wia im richtigen Leben" und "Meister Eder und sein Pumuckl" sowie das Hörspiel "Die Grandauers und ihre Zeit". 1985 starb Obermayr unerwartet. Sein Grab befindet sich auf dem Waldfriedhof. Bisher werde in seiner Geburtsstadt nicht in geeigneter Weise an das künstlerische Wirken Obermayrs erinnert, so Reiml. Ein "Karl-Obermayr-Saal" würde zu seinem 90. Geburtsjahr 2021 diese Lücke schließen.

© SZ vom 29.10.2020 / psc
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