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Technisches Sicherheitsmanagement:Auszeichnung für die Freisinger Stadtwerke

Das Technische Sicherheitsmanagement (TSM) der Freisinger Stadtwerke ist unlängst erneut zertifiziert worden. Mit dieser Zertifizierung habe der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) bestätigt, "dass die Stadtwerke über eine qualifizierte personelle und technische Ausstattung sowie eine professionelle Organisation verfügen", heißt es in einer Mitteilung der Stadtwerke dazu.

Kernaufgabe des Technischen Sicherheitsmanagements sei die Unterstützung des eigenverantwortlichen Handelns und die gleichzeitige Kompetenzstärkung der technischen Selbstverwaltung der öffentlichen Strom-, Gas- und Wasserversorgung. Ziel sei die sichere und zuverlässige Versorgung der Stadt Freising. Dafür würden die Aufbau- und Ablauforganisation, die Fachkompetenz und Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der Zustand der technischen Anlagen und das Risiko- und Störungsmanagement auf den Prüfstand gestellt. Bestandteil des TSM ist insbesondere die Sicherstellung eines Prozessmanagements und einer Organisationsstruktur, welche auch den Umgang im Falle einer Störung sicherstellt, wie es in der Mitteilung weiter heißt. Schriftlich festgehaltene Regularien, die im Störungsfalle abgearbeitet würden, sorgten für eine nachvollziehbare und bestmögliche Organisation.

In der aktuellen Corona-Pandemie komme Unternehmen wie den Freisinger Stadtwerken, die im Bereich der Daseinsvorsorge tätig sind, eine besondere Bedeutung zu - als Betreiber kritischer Infrastruktur wie Energie, Trinkwasser und öffentlicher Personennahverkehr.

"Es ist ein schöner Erfolg für das Unternehmen und für die Belegschaft, dass wir erneut die Zertifizierung erreicht haben", wird Geschäftsführer Dominik Schwegler zitiert: "Auch in Zeiten von Corona müssen wir die Versorgung der Stadt mit Strom, Gas und Trinkwasser sicherstellen. Wir können auf die festgelegten Regularien zurückgreifen, und dies hilft uns in diesen Krisenzeiten sehr. Selbstverständlich haben auch wir mit personellen Einschränkungen zu kämpfen, kommen aber gut mit der Sondersituation zurecht. Bisher war die Versorgungssicherheit immer in gewohnter Weise gewährleistet."

© SZ vom 29.05.2020 / sz

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