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Sanierungsbedürftiges Freisinger Gymnasium:Eine schnelle Lösung

Neubau des Hofmiller-Gymnasiums scheint nicht unmöglich

Ein Szenario, wie das Hofmiller-Gymnasium in die Zuständigkeit des Landkreises Freising übertragen werden könnte, hat Landrat Helmut Petz (FW) jüngst im Schulausschuss des Kreistags skizziert. Dabei geht es um die Frage, ob das in die Jahre gekommene Gebäude zunächst generalsaniert oder gar neu gebaut werden solle. Alt-Bürgermeister Dieter Thalhammer (SPD) habe eine Generalsanierung seinerzeit gestoppt, weil sie wirtschaftlich nicht vertretbar sei, erinnerte Eva Bönig (Grüne).

Eine Sanierung bei laufendem Betrieb ist wohl ohnehin ein Ding der Unmöglichkeit. Petz berichtete von Gesprächen mit Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher (FSM). Eine Möglichkeit wäre es, wenn die Stadt, zu welchen Bedingungen auch immer ein Grundstück, zur Verfügung stellen würde, auf dem der Landkreis ein neues Gymnasium bauen könnte. Am jetzigen Standort wäre dann eine neue Bebauung in bester Lage möglich. "Eine gute und schnelle Lösung", meinte Petz. Doch den Prozess müsse man abwarten.

Samuel Fosso (FSM) hatte eine entsprechende Anfrage gestellt. Laut Zeitschiene wäre die Übergabe des Gymnasiums schon 2019 fällig gewesen, sagte er. Fosso sieht diesen Termin trotz der Erläuterungen von Petz dennoch erst in "sehr, sehr ferner Zukunft".

© SZ vom 17.10.2020 / beb

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