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ÖDP:Felix Bergauer

(Foto: Marco Einfeldt)

Felix Bergauer steht zu seinen durchaus taktischen Überlegungen. Der 50-jährige Massenhausener bewirbt sich für die ÖDP als Neufahrner Rathauschef, aber das Bürgermeisteramt steht dabei nicht unbedingt im Vordergrund. Vielmehr soll die Kandidatur einen "taktischen Vorteil" für das Hauptziel bringen: Die ÖDP will drei Plätze im Neufahrner Gemeinderat anvisieren und mindestens zwei erreichen. Aktuell hat die Neufahrner ÖDP mit Florian Pflügler nur einen einzigen Gemeinderat.

In diesem Sinne hofft Bergauer, dass er sich und seine Partei auch durch seine Landtagskandidatur 2018 bekannter gemacht hat. Der Vater von zwei Kindern ist beruflich im Software-Vertrieb tätig. An der ÖDP findet er etwa den Einsatz für mehr Demokratie "besonders gut". Mehr Bürgerbeteiligung führe zu besseren Lösungen und stärke den Zusammenhalt in der Gesellschaft, davon ist er überzeugt. Für die ÖDP werben will er in diesem Kommunalwahlkampf aber auch damit, dass sie als einzige Partei keinerlei Firmenspenden annehme: "Wir wollen in der Willensbildung frei bleiben." In der Kommunalpolitik war ihm in den vergangenen Jahren neben Umweltthemen die Kinderbetreuung ein besonderes Anliegen.

© SZ vom 13.02.2020 / bg

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