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Naturschützer und Startbahngegner:Gegen Subventionen am Flughafen

Klimaschutz statt gekauftem Wachstum - keine weiteren Subventionen für mehr Flugbewegungen am Flughafen München fordern der Bund Naturschutz und das Aktionsbündnis Aufgemuckt in einer Massenpetition an den Bayerischen Landtag. Bis zum 30. Juni werden noch Unterschriften gesammelt. Darauf macht Manfred Drobny, Geschäftsführer des Bund Naturschutz Freising und Erding aufmerksam. Seit gut einem Jahr sammeln das Aktionsbündnis und der BN Unterschriften gegen die Millionenzahlungen des Freistaates Bayern an den Flughafen im Erdinger Moos, um zusätzliche Flugverbindungen zu generieren.

Viele tausend Bürgerinnen und Bürger schlossen sich dem Appell an, die umwelt-schädlichen Subventionen einzustellen. Nun soll diese dringende Forderung an den Landtag übergeben werden, damit dieser sich damit befasst. Wer noch Unterschriften leisten will, kann dies online machen (www.bund-naturschutz.de/mobilitaet/luftverkehr.html) oder die Vordrucke verwenden (auch unter freising.bund-naturschutz.de erhältlich) und an den Bund Naturschutz Freising, Major-Braun-Weg 12, 85354 Freising, zurücksenden. Sie müssen bis allerspätestens 3. Juli beim BN oder bei Aufgemuckt eingegangen sein. Gerade jetzt zeige sich, dass "Weniger oft mehr ist! Wir brauchen einen klima- und ressourcenschonenden Luftverkehr, fordert Christian Magerl, Sprecher des Aktions-bündnisses Aufgemuckt.

© SZ vom 30.06.2020 / sz

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