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Moosburg:Drei Spielplätze für neues Baugebiet

Das neue Baugebiet Georg-Schweiger-Straße wird zum Spielparadies für alle Altersgruppen. Der Stadtrat billigte am Montagabend die Pläne für einen Spielplatz für Kleinkinder und einen für Jugendliche bis 14 Jahre sowie einen Fitness-Parcours, der auch von Erwachsenen genutzt werden kann. Die geschätzten Gesamtkosten betragen 154 000 Euro.

Das Baugebiet sei sehr dicht, "da kommt den Freiflächen eine große Bedeutung zu", sagte Hans Berger vom Büro Freiraum, der die Pläne vorstellte. Der Spielplatz "Amperpiraten" sei für Mädchen und Jungen "bis zwölf, maximal 14 Jahre gedacht". Es besteht aus einem Schiffsbug und einem Spielturm, der einem Piratenschiff nachempfunden ist. Dazu kommen eine Schaukelanlage, eine Stehwippe, eine Sandbaustelle und diverse Sitzgelegenheiten. Die Umsetzung dieses Konzepts kostet nach Schätzungen des Planungsbüros 79 000 Euro. Etwa 50 000 Euro muss die Stadt voraussichtlich für einen weiteren Spielplatz bezahlen, auf dem Kleinkinder sich auf einem Kletterspielturm, in einer Vogelnestschaukel, auf einer Stehwippe und im Sandspielbereich vergnügen können. Der Fitness-Spielplatz soll sich laut Planung in den Gesamtbereich Amperauen einfügen, der mit seinem "umfangreichen Wegenetz gerne zur Naherholung und von Freizeitsportlern genutzt wird".

Im Wohngebiet Georg-Schweiger-Straße sollen ein "Double Stretcher", ein "Double Ergonomiebogen" und ein "Double Crosstrainer" installiert werden. Sie sind als Einstieg in einen Parcours gedacht, "der sich durch den gesamten Naherholungsbereich der Amperauen ziehen könnte". Man könne das "sinnvoll fortsetzen", in Richtung Westumfahrung habe die Stadt etwa noch einige Flächen, "die für weitere Geräte verfügbar wären", erläuterte Berger. In München habe sein Büro bereits eine größere Anlage mit Fitnessgeräten realisiert: "Der Trend geht da hin. Es ist unglaublich, wie gut das angenommen wird." Der Einstieg des Fitness-Parcours an der Georg-Schweiger-Straße ist mit 25 000 Euro veranschlagt. Die drei Spielplätze sollen 2016 fertig sein.

© SZ vom 29.07.2015 / axka

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