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Mit Methan betrieben:Innovationspreis für Passagierbus

Verband zeichnet Pilotversuch am Münchner Flughafen aus

Der Pilotversuch mit einem mit flüssigem Methan betriebenen Passagierbus am Münchner Flughafen ist vom Verband der deutschen Gaswirtschaft mit dem Innovationspreis in der Kategorie "Mobilität & Verkehr" ausgezeichnet worden. Der Münchner Flughafen hat das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Start-up "CM Fluids" aus Rohrbach entwickelt und mit weiteren Partnerunternehmen verwirklicht, wie es in einer Mitteilung der Flughafenbetreiber zu der Auszeichnung heißt. Damit seien erfolgreich "Ideen für eine nachhaltige und umweltbewusste Mobilität der Zukunft" umgesetzt worden.

Bei dem Pilotprojekt am Münchner Flughafen ist ein ursprünglich mit Diesel betriebener Passagierbus aus der Fahrzeugflotte des Airports auf einen klimaschonenden Antrieb mit flüssigem Methan umgestellt worden. Mit dem patentierten Antriebskonzept "CMF drive" erhielt der Bus einen generator-elektrischen Antrieb. Der Passagierbus wird nun durch einen Verbrennungsmotor angetrieben und künftig mit regenerativ erzeugtem Biogas betankt. Für die Jury der deutschen Gaswirtschaft leistet dieses Gemeinschaftsprojekt einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

© SZ vom 06.11.2020 / vo

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