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Jahreshauptversammlung:CSU Eching ist ein "gut bestelltes Haus"

Viele Formalitäten waren jüngst bei der Hauptversammlung der Echinger CSU im Huberwirt, bei der Thomas Kellerbauer als Bürgermeisterkandidat nominiert wurde, abzuwickeln. CSU-Vorsitzender Themas Kellerbauer resümierte vor rund 35 Mitgliedern die jährlichen Veranstaltungen des Ortsvereins vom Ostereiersuchen über die Walderlebnisführung bis zum Sommerspaziergang mit lokalen Themen. Georg Bartl, der Fraktionssprecher der CSU im Gemeinderat, bilanzierte die achtköpfige Fraktion als "sehr harmonische und schlagkräftige Truppe", die in den ersten zwei Jahren nach der Kommunalwahl "recht brauchbare Arbeit abgeliefert" habe, wenn auch "unspektakulär". Inhaltlich skizzierte er vor allem die Position der CSU zu den anstehenden Baulandausweisungen im Einheimischenmodell. Die CSU werde dazu einen Preisabschlag von 25 Prozent auf den Marktpreis vorschlagen und dafür plädieren, rund ein Viertel der Parzellen in Erbpacht zu vergeben.

Bürgermeister Josef Riemensberger appellierte dabei, den Grundstücksverkauf auch "solide zu kalkulieren: der Haushalt muss es auch hergeben". Bevor er nach langer Hängepartie bekannt gab, nach 18 Jahren nicht mehr als Bürgermeister zu kandidieren, skizzierte er noch die laufenden Projekte wie den Rathausumbau oder die Planung am Hollerner See.

Wahlleiter Josef Schwentner attestierte dem Bürgermeister in einer ersten spontanen Reaktion nach seiner Rückzugsankündigung, er habe "viel geschaffen und vor allem die Finanzen saniert". Unter anhaltendem Beifall sagte er: "Dein Nachfolger übernimmt ein gut bestelltes Haus".

Kritik an der Zusammenarbeit mit der Jungen Union äußerte Alexander Kosch. Dies laufe "nicht ideal", rügte er. Der Kontakt werde von der Mutterpartei nicht gesucht. Auch appellierte er an den Ortsverein, in den Sozialen Medien stärker präsent zu sein "und nicht nur Ostereisuchen und Drachensteigen zu posten".

Geehrt wurden für langjährige Mitgliedschaft: für 40 Jahre Xaver Frank Fenk und Rudolf Hofmann, für 30 Jahre Dieter Migge und für 25 Jahre Johann Handschuh und Willi Kaiser.