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Hallbergmoos:Feuerwehr erhält zwei Wachen

Machbarkeitsstudie soll Kosten in Hallbergmoos klären

Das Raumprogramm für die beiden geplanten neuen Feuerwehrhäuser hat der Gemeinderat bei seiner jüngsten Sitzung einstimmig genehmigt. Welche Kosten konkret zu erwarten sind, das soll eine Machbarkeitsstudie klären. Liegt diese vor, wird der Gemeinderat das Thema noch einmal behandeln.

Bis jetzt sind es nur Schätzungen, die von Gesamtkosten in Höhe von 18,5 Millionen Euro für die beiden Feuerwehr-Neubauten ausgehen. Dass eine Gemeinde mit 11 200 Einwohnern zwei neue Feuerwehrhäuser braucht, liegt daran, dass die lang gestreckte Form des Ortes zwei Standorte nötig macht, um die Hilfsfrist von maximal zehn Minuten überall einhalten zu können. Gleichzeitig sind beide Häuser, die der Feuerwehr in Hallbergmoos und im früher eigenständigen Goldach, zu klein und entsprechen nicht geltenden Vorschriften, zum Beispiel fehlen Absauganlagen für die Dieselfahrzeuge.

Das Raumprogramm sieht für die neue Hallbergmooser Wache, deren Kosten auf rund elf Millionen Euro geschätzt werden, eine Nutzfläche von 3500 Quadratmeter, acht Stellplätze, eine Waschhalle und eine Werkstatt vor. Auf die Goldacher Wache, geschätzt 7,3 Millionen Euro teuer, entfallen 2100 Quadratmeter Nutzfläche und sieben Stellplätze. Gebaut wird voraussichtlich nicht vor 2025, weil zuvor Bauleitplanung, Ausschreibungen und Vergabe über die Bühne gehen müssen.

© SZ vom 05.12.2020 / av
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