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Freisinger Sportentwicklungsplan:Raum für mehr Sport in Freising

Neue Sporthallen bieten Platz, eine "Lenkungsgruppe" entwickelt Ideen

Die neue "Lenkungsgruppe", die sich mit der Umsetzung des Freisinger Sportentwicklungsplans befassen soll, hat sich bedingt durch die Corona-Pandemie Ende Februar erstmals virtuell zu einem Informationsaustausch über den aktuellen Stand getroffen. Diese Auftaktrunde mit Bürgermeisterin Birgit Mooser-Niefanger, Sportreferent Jürgen Mieskes, weiteren Mitgliedern des Stadtrates, des Stadtverbandes für Sport und des BLSV sowie Mitarbeitenden der Stadtverwaltung soll jetzt "gezielt als Team weiterarbeiten", wie es in einer Mitteilung der Stadt dazu heißt. Ziel sei es, die Handlungsempfehlungen, die das Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung der Stadt 2019 gegeben hat, nun zu priorisieren und Kostenschätzungen zu erarbeiten. Beraten und begleitet wird die Stadt dabei weiterhin von Professor Michael Barsuhn, stellvertretender Vorsitzender des Instituts, und seinem Team.

Tatsächlich konnte das Sportamt der Stadt bei dem virtuellen Treffen des Lenkungskreises von ersten Erfolgen berichten. So sei das Amt selber im September 2020 durch die Sportkoordinatorin Elisa Keidler verstärkt worden. Sie widme sich der Umsetzung der Verwirklichung von multifunktional nutzbaren Sportanlagen für Freizeitsportlerinnen und -sportler sowie der Förderung des organisierten Sports, so die Mitteilung weiter. Ihr Ziel sei, die sport- und bewegungsfreundliche Infrastruktur der Stadt zu stärken und die sportaktive Bevölkerung mit bedarfsorientierten Angeboten zu versorgen.

Durch den Neubau der Steinpark-Schulen mit einer Dreifachsporthalle, den Ersatzbau an der Grundschule Vötting mit einer Verdoppelung der Hallenkapazität durch eine neue Zweifachturnhalle sowie weitere geplante Sportstätten werde die Sportstätteninfrastruktur aufgewertet, heißt es in dem Bericht. Die Sporthallenkapazität erweitere sich durch diese Baumaßnahmen um insgesamt 1080 Quadratmeter - "ein deutliches Plus in der Bilanzierung wettkampfgeeigneter Sporthallenflächen". Bereits im November 2020 hat der Planungsausschuss zwei Standorten für neue Bewegungsparks zugestimmt: Am Fürstendamm und im Sportpark Attaching sollen Angebote für sportlich ambitionierte Besucherinnen und Besucher sowie die breite Bevölkerung gebaut werden. Momentan erarbeite die Stadt die Detailplanung und sehe einer Realisierung 2021 optimistisch entgegen.

Aufgrund des Pandemie-Geschehens habe die Sportgala für das Jahr 2020 abgesagt werden müssen. Das Sportamt arbeite nun an einer Strategie, um die Leistungen der Athletinnen und Athleten, die herausragende Erfolge in den Jahren 2019 und 2020 erzielt haben, gemeinsam in diesem zu ehren. Für die Stadt sei es wichtig, auch in diesen schwierigen Corona-Zeiten die Leistungen der Sportlerinnen und Sportler sowie der Funktionärinnen und Funktionäre ausdrücklich zu würdigen.

© SZ vom 05.03.2021 / vo
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