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Freisinger Landratsamt meldet:Wieder Coronafälle im Wohnheim

In einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in Freising sind zwei Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet worden. Da sie auf zwei verschiedenen Etagen eines Gebäudes wohnen, hat das Gesundheitsamt die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses für voraussichtlich 14 Tage unter Quarantäne gestellt. Die beiden Infizierten sowie zwölf enge Kontaktpersonen verlegte die Regierung von Oberbayern in andere Unterkünfte außerhalb des Landkreises. Die übrigen Bewohner werden alle getestet. Für die Verpflegung wird ein Catering organisiert. Die medizinische Betreuung ist nach Auskunft des Landratsamts durch ein mobiles Ärzteteam sichergestellt.

Die Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis steigt weiter schnell an. Am Donnerstag meldete das Landratsamt 49 neue Fälle. Seit Ende Februar sind insgesamt 1801 Personen positiv getestet worden. 1462 sind inzwischen wieder genesen, 48 Menschen sind am oder mit dem Coronavirus gestorben. Gestiegen ist auch die Sieben-Tage-Inzidenz: auf aktuell 132,64, Freising liegt auf der Ampel der Staatsregierung weiterhin im dunkelroten Bereich.

Änderungen gibt es von Samstag an nach ersten Erfahrungswerten bei der Maskenpflicht. Einige Orte werden herausgenommen, dort darf auch nach 21 Uhr Alkohol konsumiert werden. In Allershausen gelten die Auflagen nur noch an den Glonn-Terrassen, nicht mehr am Johannes-Boos-Platz. In Freising fallen Stein-Center und Fürstendamm heraus. Masken müssen noch in Amtsgerichtsgasse, Heiliggeistgasse, Marienplatz, Oberer Hauptstraße, Unterer Hauptstraße, Ziegelgasse, General-von-Nagel-Straße zwischen Heiliggeistgasse und Isarstraße, Bahnhofstraße sowie am Bahnhofplatz zwischen Bahnlinie und Münchner Straße getragen werden.

© SZ vom 30.10.2020 / psc
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