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Corona und der Amateursport:Vorerst keine Handball-Spiele

Corona hat den Amateursport auch im Landkreis Freising derzeit im Griff. Ob und wann gespielt werden kann, entscheidet sich oft erst sehr kurzfristig, weil Partien abgesagt werden müssen, sobald es in einer Mannschaft Corona- oder Verdachtsfälle gibt. So fielen am vergangenen Wochenende die Begegnungen der Fußballer und Eishockeyspieler des SE Freising aus. Auch das Spiel der Hallbergmooser Kegler wurde verschoben.

Die Handballteams, darunter auch die Bayernliga-Mannschaft der HSG Freising-Neufahrn, haben dagegen zumindest für drei Wochen Planungssicherheit: Der Bayerische Handball-Verband (BHV) ist sich "seiner Verantwortung gegenüber den Vereinen, Spielern und Schiedsrichtern sowie ehrenamtlichen Mitarbeitern bewusst" und wird den Spielbetrieb aussetzen, wie er in einem Rundbrief schreibt. Neben den Partien des vergangenen Wochenendes wurden auch die Spieltage am 31. Oktober/1. November sowie 7./8. November verschoben. Betroffen ist "der Spielbetrieb des Verbandes, des übergreifenden Spielbetriebs und der Bezirke in allen Ligen der Senioren und Jugend", so der BHV. Am 4. November sollen die Vereine informiert werden, wie es weitergehen könnte.

Auch beim Bayerischen Tischtennis-Verband (BTTV) gehen wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen vermehrt Anfragen ein. Das Präsidium habe aber "unter Abwägung aller Umstände beschlossen, zum jetzigen Zeitpunkt bis zunächst einschließlich 1. November den Spielbetrieb im BTTV fortzusetzen", schreibt der Verband auf seiner Homepage.

© SZ vom 26.10.2020 / axka
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