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Baugebiet in Neufahrn:Neue Häuser, neuer Verkehr

Im Südosten der Gemeinde entsteht die "Trentiner Straße"

Der Neufahrner Süden bekommt nicht nur ein neues Wohnviertel, sondern auch eine neue Straße, deren Verlauf sich nach den ersten Baggerarbeiten schon erahnen lässt: Die Trentiner Straße, die vom "Feuerwehr-Kreisel" nach Norden führt und derzeit in einer Sackgasse endet, wird zur Gardolostraße verlängert. Laut Bauamtsleiter Michael Schöfer wird es eine "schmale Anliegerstraße", die "nicht verkehrsentlastend" sein soll. Sie ist also nicht für den Schleichverkehr gedacht. Wie es damit in der Praxis aussieht, wird sich nach der Fertigstellung zeigen.

Was das Neubaugebiet angeht, läuft derzeit noch eine Änderung des Bebauungsplanes. Einzel- und Doppelhäuser und Dreispänner sind geplant, und sobald es geht, sollen die Arbeiten starten. "Die Bauherren stehen in den Startlöchern", weiß Schöfer.

Die Wohnhäuser sollen durch die Trentiner Straße mittelfristig auch von der geplanten Erweiterungsfläche des Friedhofs getrennt werden. Die ersten Planungen dafür waren schon vor Jahren in Angriff genommen worden. Allerdings zogen sich die Grundstücksverhandlungen lange hin, und mittlerweile wurde die Friedhofserweiterung aus finanziellen Gründen verschoben. Vor 2024 wird das Vorhaben nicht in Angriff genommen. Nach neueren Zahlen reicht der Platz aber auch so noch einige Jahre aus.

© SZ vom 23.09.2020 / bg

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