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Filmkunsttipp:Ewiges Wunder

Im Mai wäre Rainer Werner Fassbinder 75 geworden. Bei den derzeit laufenden Filmkunstwochen München kann man einige seiner Werke sehen, zum Beispiel sein Wirtschaftswunderdrama "Lola" (1981), mit Barbara Sukowa in der Titelrolle.

Von Josef Grübl

Eine beliebte Frage unter Cineasten: Wie hätte Fassbinder das gemacht? Der Regisseur ist zwar seit fast vier Jahrzehnten tot, sein Schaffensdrang und kreatives Genie fehlen aber noch immer. Im Mai wäre er 75 Jahre alt geworden, im Mai wäre auch Oskar Roehlers Fassbinder-Spielfilm Enfant terrible in den Kinos angelaufen. Dessen Start wurde auf den Herbst verschoben, als kleine Einstimmung kann man bei den Filmkunstwochen ein paar Filme von oder über Fassbinder sehen.

Zum Beispiel sein Wirtschaftswunderdrama Lola aus dem Jahr 1981, mit Barbara Sukowa in der Titelrolle als Kleinstadthure und dem damals gerade aus der DDR ausgereisten Armin Mueller-Stahl, der einen ihrer Verehrer spielte. Der Film war der dritte Teil von Fassbinders BRD-Trilogie und auch an der Kinokasse erfolgreich.

Lola, D 1981, Regie: Rainer W. Fassbinder, Do., 6., und Fr., 7. Aug., 17.30 Uhr, Filmeck Gräfelfing, Bahnhofplatz 1, Telefon 85 18 22, Infos unter www.filmkunstwochen-muenchen.de

© SZ vom 05.08.2020

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