Kommunale Wärmeversorgung Kums Markt Schwaben meldet positiven Trend

Das Heizkraftwerk am Markt Schwabener Erlberg könnte schon bald ausgebaut werden. Wie das Markt Schwabener Kommunalunternehmen (Kums) mitteilte, sollen demnächst Planungen für das Jahr 2020 laufen, "in dem wegen der steigenden Nachfrage mit dem Ausbau der Heizzentrale Am Erlberg zu rechnen sein wird".

Hintergrund dieser Annahme ist der "positive Umsatztrend", den Kums-Vorstand Bernhard Wagner Anfang der Woche mitteilte. In einer Presseerklärung teilte Wagner mit, dass der positive Umsatz trend "im vergangenen Jahr kontinuierlich fortgeschrieben werden" konnte, trotz der unerwarteten Veränderungen auf Führungsebene. Wagners Vorgänger Karl-Heinz-Figl hatte nach zehn Wochen als Vorstand gekündigt.

Als Grund für den Aufwärtstrend erklärt Wagner: "Die getätigten Investitionen in das Blockheizkraftwerk und das Wärmeleitungsnetz lohnen sich nun immer mehr." Im laufenden Geschäftsjahr setze sich dieser Trend mit weiteren Gebäudeanschlüssen an das kommunale Wärmenetz fort. "Die kommunale Wärmeversorgung zahlt sich aus", heißt es in der Erklärung.

Die Kums-Wärmeversorgung ist als Heiz-Alternative für gewerbliche, kommunale und private Gebäude gedacht. Bei Neubauten werde das Kums nun "nahezu immer angefragt", auch weil sich dafür Fördermittel beantragen lassen. Am Jahresende wurde die temporäre Heizzentrale auf dem Schulhof am Habererweg abgebaut, der Schulhof zur eigentlichen Nutzung wiederhergerichtet und die Heizanlage beim Kums-Gebäude als Notversorgung wieder aufgebaut. Der Geschäftsjahresabschluss 2018 wird nun im Juli dem Verwaltungsrat vorgelegt und anschließend bis zum 30. September vom Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband (BKPV) geprüft. Danach wird er im Markt Schwabener Gemeinderat vorgestellt. Parallel werden dann schon die Planungen für das Jahr 2020 laufen, unter anderem für den Ausbau der Heizzentrale am Erlberg.