Flughafen München:150 Millionen Euro für Klimaschutz

Mitgliedschaft im Umweltpakt Bayern verlängert

Die Flughafen München GmbH (FMG) hat ihre Mitgliedschaft im Umwelt- und Klimapakt Bayern verlängert und erneuert, das schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Flughafen bekräftige damit die Verpflichtung zur Einsparung von Emissionen und Ressourcen und zur Anwendung umweltschonender Technologien. Mit der Weiterentwicklung des Paktes, der eine Vereinbarung zwischen der bayerischen Staatsregierung und der bayerischen Wirtschaft mit dem Ziel einer nachhaltigen Entwicklung Bayerns und der Vermeidung von Umweltbelastungen sein soll, sollen nun neue Impulse beim Klimaschutz gesetzt werden.

Mit mehr als 280 bereits umgesetzten Einzelmaßnahmen und dem Ziel der CO₂-Neutralität bis zum Jahr 2030 strebe die FMG eine "Vorreiterrolle beim Klimaschutz" an. Dazu sollen bis 2030 etwa 150 Millionen Euro investiert werden. Zudem hat der Flughafen München die europäische Net-Zero-Carbon-Resolution des ACI Europe, des Dachverbands europäischer Flughäfen, unterzeichnet und sich damit zur Umsetzung eines technisch vollständig CO₂-freien Betriebes bis 2050 verpflichtet.

Ungeachtet der enormen Herausforderungen durch die Pandemie bleibe die Entwicklung hin zu einem "dekarbonisierten Luftverkehr" für die gesamte Branche eine entscheidende Zukunftsaufgabe, teilt Flughafenchef Jost Lammers dazu mit. Mit dem erneuten Bekenntnis zum Umwelt- und Klimapakt mache der Flughafen München deutlich, dass er seinen Beitrag dafür leisten wird."

© SZ vom 05.07.2021 / sz
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