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Eching:Hollerner-See-Anlage früher fertig als geplant

Wenn jetzt dann die Badesaison beginnt, wird der Hollerner See weiterhin nur in Teilen und provisorisch nutzbar sein. An der restlichen Gestaltung des dann größten Badegebietes weithin wird immer noch gearbeitet. Nachdem eine Fertigstellung bislang erst für Sommer 2021 avisiert war, hat sich der Erholungsflächenverein München als Träger der Anlage mittlerweile korrigiert und plant die Eröffnung schon im Sommer 2020.

Auch eine Gaststätte am See könnte bis dahin in Betrieb gehen. Der Verein ist sich mit einer regionalen Brauerei einig geworden, die das Seerestaurant betreiben möchte. Der Standort ist schon in allen Masterplänen am Südufer des Sees lokalisiert, neben dem bereits genutzten Gebäude der Wasserwacht. Mit der Genehmigung könne es daher ganz rasch gehen, erwartet sich Echings Bürgermeister Sebastian Thaler. Man habe "den Wunsch, dass die Gaststätte zur See-Eröffnung auch steht".

Bei der Rekultivierung der östlichen Seehälfte durch das Kieswerk, das dort zuletzt Jahrzehnte lang gearbeitet hatte, werden gerade letzte Nacharbeiten ausgeführt. Anschließend muss die im Sinne der Erholungsplanung rekultivierte Fläche für die Badenutzung angelegt werden.

Bislang hatte der Zeitplan vorgesehen, mit dem Start der Badesaison 2021 einen komplett hergestellten Hollerner See nutzen zu können. Nun soll in etwa im Juli 2020 die Eröffnung terminiert werden. Bislang ist nur ein Bruchteil der späteren Uferfläche am Südufer angelegt. Die weiteren Badestrände ziehen sich dann vom Wasserwachthäuschen in östlicher Richtung weiter bis ans Nordufer, das ebenfalls noch fast zur Hälfte erschlossen wird. Lediglich die Nordwestecke des Sees bleibt unerschlossen.

Ein Fuß- und Radweg führt um den gesamten See. Angebunden ist dieser an Radwegeverbindungen zum Klosterweg nach Eching und über den Geflügelhof oder über Hollern und Lohhof nach Unterschleißheim. Eine Straßenzufahrt gibt es nur im Süden, wo an die 600 Parkplätze angelegt sind. Ergänzend zum Restaurant am Südufer sollen am Ost- und am Nordufer noch zwei kleine Kioske installiert werden.

Rund um den Starkstrommast, der nahe am See platziert ist, lässt die Gemeinde gerade eine Streuobstwiese anlegen. Das war eine Idee aus dem Bürgerhaushalt 2018, die allerdings nun gar nicht aus diesen Mitteln bezahlt werden muss, weil das Projekt vom Rathaus in den Rekultivierungsplan eingebracht worden ist.

© SZ vom 21.05.2019 / kbh
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