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Bundeswehr:Neue Forschungen am Wiweb

Das Instituts für Werk- und Betriebsstoffe (Wiweb) wird die einzige Bundeswehr-Einrichtung im Landkreis sein, wenn der Fliegerhorst leer geräumt ist. Eine Einrichtung, die sich auf künftige Herausforderungen einstellt, wie das Wiweb mitteilt. Kürzlich hat sich demnach Erdings OB Max Gotz (CSU) davon überzeugt, dass am Wiweb zukunftsorientiert gearbeitet und geforscht wird. Laufende Forschungsarbeiten beschäftigten sich mit neuesten Technologien und neuartigen Produkte, "um die Möglichkeiten der Digitalisierung für die Ausrüstung der Soldaten zu nutzen", schreibt das Wiweb. So wurde Gotz von einem Schreitroboter, einem hochmodernen Assistenzsystem, begrüßt.

Einige Anteile von Bundeswehreinheiten werden auch auf das Wiweb-Gelände umziehen. Die Gebäude für die Arbeitsgruppe Technische Untersuchungen und das Elektronikzentrum der Bundeswehr stehen demnach bereits im Rohbau, Gebäude für das Bundeswehr-Dienstleistungszentrum und die Bundeswehr Fuhrpark Service GmbH sollen in den kommenden Jahren folgen.

Am Wiweb selbst seien Planungen zur Erweiterung der Infrastruktur für neue Forschungsbereiche wie nachhaltige und umweltfreundlichen Energieträger in vollem Gange. Darüber hinaus werde die Einrichtung eines Innovationslabors System Soldat vorbereitet. In den kommenden Jahren werde in der Dienststelle eine "digitale Erprobungslandschaft für Hochtechnologien" sowie eine große Anzahl modernster Laborräume in neuen Multifunktionsgebäuden zur Unterstützung der Soldaten errichtet, heißt es in der Mitteilung des Wiweb. "Nur mit einer modernen und hochfunktionalen Arbeitsumgebung können wir exzellente Forschung für die Bundeswehr leisten", so wird der Institutsleiter, Professor Wolfgang Kreuzer, in dem Schreiben zitiert.

© SZ vom 08.04.2021 / ts
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