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Bevölkerungsentwicklung:Einwohnerzahl wächst rasant

In Freising leben 50 933 Bürger, 4532 mehr als vor zehn Jahren

Die Stadt Freising hat jetzt die aktuellen Einwohnerzahlen veröffentlicht. Demnach hat sich die Gesamteinwohnerzahl in Freising innerhalb von zehn Jahren um 9,8 Prozent erhöht. In Zahlen ausgedrückt sind das 4532 Bürger. Am 1. Januar 2009 lebten in Freising 46 401 Frauen und Männer. Mit Stand 1. Januar 2019 sind es 50 933 Bürger, verglichen mit den Zahlen vom 1. Januar 2018 ist das ein Zuwachs von 395 Personen. 49 304 davon haben ihren Hauptwohnsitz in Freising, 1629 den Nebenwohnsitz. 20 377 sind Frauen, 20 044 Männer. Deutlich erhöht hat sich die Zahl der ausländischen Mitbürger innerhalb von zehn Jahren. Hier liegt das Plus bei 57,2 Prozent im Vergleich zu 2009. Damals hatten 6688 Bürgerinnen und Bürger ausländische Wurzeln. Mittlerweile sind es 10 512 Bürger.

Die meisten Menschen leben nach wie vor im Freisinger Stadtteil Lerchenfeld, nämlich 13 123 Frauen und Männer. An zweiter Stelle folgt der Bereich der Innenstadt mit 12 175 Bürgern und auf dem dritten Platz der Freisinger Norden mit 9321 Bürgern. Was den Familienstand betrifft, so ist die Gruppe der Ledigen mit 25 242 Personen am größten. 19 692 Freisinger sind verheiratet, 3329 geschieden und 2341 verwitwet. 44 Männer und Frauen leben in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft.

Bei der Altersstruktur ist die Sachlage wie folgt: 35 334 Bürgerinen und Bürger in Freising sind zwischen 19 bis 65 Jahre alt. Danach folgt die Gruppe derjenigen, die 66 Jahre und älter sind, das sind 2081 Frauen und Männer. Auf Platz drei liegt die Gruppe der Sieben- bis 15-Jährigen mit 3826. Die meisten Bürger, nämlich 9143, in den Jahren von 1991 bis 2000 geboren. Es leben aber auch 17 Frauen und Männer in Freising, die in den Jahren 1915 bis 1920 geboren wurden.

22 286 Freisinger sind katholischen Glaubens, 5421 sind evangelisch und 258 griechisch-orthodox, bei 22 561 Bürgerinnen und Bürgern gibt die Stadt Freising die Religionszugehörigkeit "sonstige" an.

© SZ vom 08.01.2019 / bt

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