Entwürfe:So stellen sich Architekten die Philharmonie vor

Einer macht das Rathaus platt und setzt einen Käsewürfel auf den Marienplatz - der andere gräbt sich in 148 Meter Tiefe: Münchner Architekten und ihre Ideen für einen neuen Konzertsaal.

Von Evelyn Vogel

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Grüner Hügel

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Quelle: SZ

Als Low-Energy-Building im Olympiapark hat die Architektur-Werkstatt Vallentin das neue Konzerthaus konzipiert. Dieses steigt dem Hügel folgend an und bis zum Ufer des Sees wieder ab. Hinter der Glasfassade des auf einer Seite aufgeschnittenen Hügels könnte das Foyer den Blick in die Natur öffnen. Dahinter würden die unterschiedlich großen Konzertsäle, Musikboxen, experimentelle Räume und Galerien entstehen.

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Anti-Diva

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Quelle: SZ

Wo heute der Mittlere Ring den Englischen Garten durchschneidet, könnte, wenn der Verkehr im Untergrund verschwindet, die Philharmonie dereinst wie eine hölzerne Muschel die Landschaft überwölben, so der Vorschlag von SBA-Architektur und Städtebau, Mann+Partner.

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Space Sausage

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Quelle: SZ

An einem 300 Meter hohen Turm im Olympiapark dreht sich ein weiß-blau leuchtender Konzertsaal in Form einer Weißwurst, unter der Erde gibt's Parkplätze, Kino und Biergarten - so die Idee von Arnold/Werner.

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Tiefenbohrung

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Quelle: SZ

148 Meter tief unter dem Max-Joseph-Platz vor der Staatsoper, in einem sich oval verjüngenden Schacht, können sich Benjamin Haupt Architekten den neuen Konzertsaal vorstellen.

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Thematisches Gravitationsfeld

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Quelle: SZ

Robert Meyer Architekten versetzen die Philharmonie in die unmittelbare Nachbarschaft zu Oper, Residenztheater, Kammerspielen und Marstall. Die Ebene der Fußgänger bleibt weiterhin als Freifläche nutzbar.

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Der digitale Konzertsaal

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Quelle: SZ

Die Idee von wesenfeld höfer architekten sieht vor, Orchester aufzugliedern und die einzelnen Instrumentengruppen als Liveperformance über die Säle der Stadt verteilt auftreten zu lassen. Beim Dirigenten kommen die einzelnen Stimmen zusammen, digitale und analoge Welten verschmelzen.

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Konzertraumschiff

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Quelle: SZ

Während andere noch um den Standort auf Erden streiten, hat das Büro Art de Lux das Luftschlossprojekt Philharmonie in ein Luftschiffprojekt verwandelt, das über der Stadt schwebt.

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Das Orchester in seinen Bestandteilen

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Quelle: admin

studio lot Architektur lässt den einzelnen Musiker zum Medium werden. An mehreren urbanen und sozialen Standorten musizieren die Künstler. Ein räumlicher Verstärker fügt alles zusammen.

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Höhenruder

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Quelle: SZ

Richtiger Platz, falsches Gebäude, meinen Stenger2 Architekten. Der Gasteig verstecke sich "krötenhaft", entstehen müsse im Osten was Neues - ein hohes Haus, ein neuer Gasteig.

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"morph"

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Quelle: SZ

So heißt der Entwurf von nn-interiordesign & Mohrmann Licht und Medientechnik. Die überdachte Freilichtbühne in Membranbauweise soll an der Corneliusbrücke entstehen.

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Blickachse im Kunstareal

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Quelle: SZ

Gegenüber der Pinakothek der Moderne sieht das Büro Henn den perfekten Standort für eine neue Philharmonie mit zwei Sälen, geschwungenen Baukörpern und einer großen Freitreppe.

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PhilharmonieKRAFTFELD

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Quelle: SZ

Die neue Isar-Philharmonie braucht den urbanen Kontext und soll nach dem Entwurf von WORKspace Schwabing den zentralsten Ort der Stadt, den Marienplatz, neu definieren. Dafür muss die Replik des Rathauses weichen, die Bürokratie zieht neben der Musik in den neuen Gasteig ein.

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Isar-Cloud

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Quelle: Rainer Viertlboeck 2013

In Form einer Wolke schwebt der Konzertsaal von K+P Architekten über dem 60er-Stadion. Statt mit dem Auto kommen die Besucher mit Heißluftballons.

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Alpen-Philharmonie

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Quelle: Katrin Hootz Architektin BDA

Die Katrin Hootz Architektengesellschaft verlagert den Standort des neuen Konzertsaals an die Zugspitze. Besucher können während eines Konzerts die Atmosphäre in den Bergen genießen.

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In luftiger Höhe

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Quelle: SZ

Eine einfache Anordnung von Mauern geben dem offenen Saal eine grobe Struktur, lose Elemente über dem Geschehen bieten zusätzliche Tribünen für Zuschauer. Idee von einszu33 Architektur.

© SZ.de/infu
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