Gutachten abgeschlossen Glonner Klosterschule wird saniert

Brandschutz in dem historischen Gebäude muss verbessert werden

Gute Nachrichten in Glonn: Die denkmalgeschützte Klosterschule ist in ihrer Statik stabil, die Ergebnisse eines Riss-Monitorings und von Setzungsmessungen in den vergangenen Jahren haben kaum Veränderungen am Gebäude gezeigt. "Daher ist eine aufwendige Nachgründung des Gebäudes momentan nicht zwingend nötig", erklärte Bürgermeister Josef Oswald (CSU) kürzlich in einer Sitzung des Gemeinderats. Das bedeutet, dass erstens auf die Kommune weniger Kosten zukommen als befürchtet, und zweitens, dass der Hort für die Sanierung nicht zeitweise ausgelagert werden muss.

Eine solche aber wird es trotzdem geben, der Brandschutz in dem historischen Gebäude muss dringend verbessert werden. So müssten zum Beispiel eine Brandmeldeanlage und Brandschutztüren im Treppenhaus eingebaut werden, ein Teil der Decken ist zudem statisch zu ertüchtigen. Darüber hinaus ist die Fluchttreppe auf der Ostseite nicht DIN-konform und muss für eine uneingeschränkte Nutzung des Dachgeschosses, wo das Heimatmuseum untergebracht ist, bis ins zweite Obergeschoss geführt werden. Alle baulichen Veränderungen müssen zudem vorab mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmt werden. Doch keine Sorge: "Die Klosterschule wird sich weder außen noch innen nennenswert verändern", verspricht der Bürgermeister.