Ebersberg Sicher zur Schule

Ebersbergs SPD will Verkehrsberuhigung in der Floßmannstraße

Die SPD-Fraktion im Stadtrat möchte die Verkehrssituation vor der Grundschule in der Floßmannstraße verbessern. Dazu haben die Genossen nun den Antrag gestellt, ein Verkehrskonzept für Floßmannstraße, Schlesische Straße und Bürgermeister-Müller-Straße zu erstellen. Ziel solle dabei sein, so Christoph Münch, Elisabeth Platzer und Doris Rauscher in dem Antrag, "den Hol- und Bringverkehr durch Eltern an der Grundschule zu reduzieren und die vorhandenen Parkplätze für die vorgesehenen Nutzer verfügbar zu halten". Dabei solle es möglichst keine Einschränkungen für Anwohner, Gewerbe oder Lieferanten geben.

Hintergrund ist der Streit um die Verlegung der Parkplätze der Schule. Dort wird eine neue Turnhalle gebaut, dafür wird der Pausenhof etwas kleiner. Damit die Schüler weiter genug Platz haben, sollen die bisher im Hof befindlichen Parkplätze verlegt werden. Auf den Ort konnte sich der Technische Ausschuss des Stadtrates lange nicht einigen, erst in der vierten Sitzung zum Thema fand man einen Kompromiss.

Dabei wurde stets die schwierige Verkehrssituation rund um die Schule bemängelt. Besonders zu Unterrichtsbeginn und -schluss ist dort viel Autoverkehr, was für die zu Fuß gehenden Schulkinder nicht ungefährlich ist. Darum schlägt die SPD nun vor zwischen 7 und 8.30 Uhr sowie von 11 bis 13 Uhr in der Floßmannstraße ab der Kreuzung zu Pleiningerstraße bis zur Kreuzung zur Bürgermeister-Müller-Straße ein Durchfahrts- und Parkverbot einzurichten - Anwohner und Lieferanten sollen davon ausgenommen sein. Dafür soll es in der Nähe sogenannte "Kiss-and-Ride-Plätze", also Kurzzeitparkplätze fürs Elterntaxi geben. Zudem soll in der gesamten Floßmannstraße künftig Halteverbot sein. In der Floßmannstraße, Schlesischen Straße und Bürgermeister-Müller-Straße soll es außerdem verkehrsberuhigte Bereiche geben und die Schlesische Straße mit einem Pfosten abgesperrt werden.