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Ebersberg:Fünf neue E-Ladesäulen im Stadtgebiet Ebersberg

"Ein Schritt in die richtige Richtung", sagt Bürgermeister Uli Proske über die neuen Ladesäulen.

(Foto: Privat)

Das Eberwerk hat fünf neue Ladesäulen für Elektroautos im Stadtgebiet aufgestellt und in Betrieb genommen. Der regionale Ökostrom kostet an den Ladesäulen 34 Cent pro Kilowattstunde brutto und wird ausschließlich aus erneuerbaren Quellen im Kreis Ebersberg gewonnen. Nutzer zahlen kontaktlos mit EC-Karte, Handy und Ladekarten verschiedener Anbieter. Ladestationen gibt es am Besucherparkplatz Klostersee, am Park & Ride Parkplatz am Bahnhofsplatz, der Besucherparkplatz an der Ecke Kurt-Rohde-Platz/von-Feury-Straße, östlich des Hallenbads, ind er Bürgermeister-Müller-Straße 12, Fragen an emobility@eberwerk.de

"Für mich ein großer Schritt in die richtige Richtung", sagt Ebersbergs Bürgermeister Ulrich Proske (parteilos). Vor allem der städtische Arbeitskreis Energiewende 2030 hatte sich seit dem Jahr 2016 unter Klimaschutz- und Energiemanagers Christian Siebel intensiv mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos befasst.

Am Anfang stand ein Beschluss des Technischen Ausschusses Ebersberg über die Standortsuche für die öffentliche Ladeinfrastruktur. Nach Ortsbegehungen und weiterer Planung beteiligte sich die Stadt 2018 am Elektromobilitätskonzept des Landkreises und führte Ende 2019 ein Vergabeverfahren für die Herstellung und den Betrieb von fünf öffentlichen Säulen durch.

Bayern fördert die Errichtung der Ladesäulen in Ebersberg mit bis zu 50 Prozent der Investitionskosten. Der Geschäftsführer des ausführenden Eberwerks, Markus Henle, erklärt: "Gerade für uns als regionaler Stromversorger ist das ein wichtiges Projekt."

© SZ vom 24.11.2020 / sz
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