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Der Sport im Ort:Deutschen Meistertitel haarscharf verpasst

Florian Roth kann sich über eine Erfolgsserie freuen, jetzt aber geht es erst einmal in die Sommerpause.

(Foto: Privat)

Hochspringer Florian Roth vom TSV Vaterstetten gewinnt bei den U18-Wettkämpfen in Ulm die Silbermedaille

Der TSV Vaterstetten darf sich über einen großen Erfolg für die vereinseigene Hochsprung-Abteilung freuen. Florian Roth ist Zweiter bei der deutschen Meisterschaft der U 18 im Hochsprung geworden. Hinter Jonas Pomsel vom SC Potsdam sicherte sich der 17-Jährige Roth die Silbermedaille.

Dabei übersprang er wie der Sieger eine Höhe von 1,94 Metern. Die Medaillenentscheidung fiel über die Fehlversuche. Bei Temperaturen von 35 Grad übersprang Roth die 1,94 Meter erst im dritten Versuch, Sieger Pomsel bereits im ersten. An 1,98 Metern scheiterten dann beide Athleten.

Viel Zeit, über seinen bisher größten Erfolg nachzudenken, bleibe ihm nicht, wie Roth der SZ erklärt. "Direkt nach der Siegerehrung musste ich zur Doping-Probe", sagt er im Gespräch einige Tage nach den Wettkämpfen in Ulm. "Ich kann ich es immer noch nicht so ganz packen, was ich da geschafft habe", sagt Roth.

Bereits vor drei Wochen hatte sich Roth in Augsburg den Titel als Bayerns bester Hochspringer der U 18 gesichert. Damit gelang ihm "ein glücklicher Dreifachschlag", wie er sagt. Er schaffte dort seine neue persönlichen Bestleistung von 1,95 Metern, holte den bayerischen Titel und schaffte die Qualifikation für die deutsche Meisterschaft - wo er beinahe ebenfalls den Titel geholt hätte.

Eine Verletzung im vergangenen November hatte den Grasbrunner zurückgeworfen. Es sei unklar gewesen, ob er "überhaupt noch mal angreifen" könne, sagt er. Die großen Erfolge seien daher "grandios und superschön", sagt Roth.

Jetzt geht es für Roth in die Sommerpause, bevor er dann im Januar bei den deutschen Hallenmeisterschaften der U 20 angreifen will. Um sich für die Wettkämpfe zu qualifizieren, muss der Mann vom TSV Vaterstetten 1,99 Meter springen.

© SZ vom 03.08.2019
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