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Corona-Krise in Ebersberg:Positive Entwicklung

Die Zahl der Infizierten im Landkreis geht weiter zurück

Es war zwar viel los am Vatertag, erwartungsgemäß strömten viele Ausflügler zu den Natur-Hotspots im Landkreis. Die meisten haben sich aber laut Polizei gut an die Abstandsregelungen gehalten, die aufgrund der Corona-Pandemie gelten. "Wenn sich die Landkreisbürger auch am kommenden Wochenende so rücksichtsvoll verhalten, dann können wir hier im Landkreis das Virus weiter austrocknen und berechtigt weitere Lockerungen erwarten", heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Landratsamt. Stand Freitag waren insgesamt 45 Coronainfizierte im Landkreis gemeldet, auch am Donnerstag hatte sich nach Erkenntnissen des Gesundheitsamts niemand neu mit dem Virus angesteckt. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, die zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Coronavirus infiziert haben, liegt im Landkreis aktuell bei 3,52 (Durchschnitt Oberbayern: 6,25) und ist damit im Vergleich zu den Vortagen erneut stark gesunken. Nur noch 130 Kontaktpersonen befinden sich aktuell in häuslicher Quarantäne, auch in mehreren Asylbewerberunterkünften kann die Quarantäne laut Landratsamt Ende nächster Woche aufgehoben werden.

Weil sich die Situation doch deutlich entspannt hat, stellt die BRK-Kreisgruppe Ende Mai den seit Wochen bestehenden Lieferservice wegen mangelnder Nachfrage ein. Zuletzt wurden im Landkreis nach Angaben des Landratsamts noch zehn Personen beliefert, keiner davon befand sich in einer Quarantäne-Situation. Der Service könne bei Bedarf jederzeit wieder hochgefahren werden, so ein Sprecher des BRK. Mittlerweile habe sich die gegenseitige Hilfe in der Nachbarschaft und bei den Verwandten offensichtlich so gut eingespielt, dass der zentrale Dienst nicht mehr notwendig sei.

© SZ vom 23.05.2020 / SZ

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