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917 Kilometer, 6040 Höhenmeter:Mit dem Fahrrad von Markt Schwaben nach Ostra

An diesem Schild werden die Markt Schwabener auf ihrem Weg nach Ostra womöglich auch vorbeiradeln.

(Foto: privat)

40 Teilnehmer unternehmen erneut eine Tour in die Partnergemeinde

Vor zwei Jahren waren sie in Amsterdam, jetzt geht es nach Italien: Vom 25. August bis zum 8. September radeln etwa 40 Markt Schwabener in die italienische Partnergemeinde Ostra. Die längste Etappe liegt dabei gleich am ersten Tag der Tour, 117 Kilometer wollen bestritten werden. An Tag vier steht dann die höhentechnisch intensivste Etappe an, 1080 Meter Anstieg. Und weil das nicht unbedingt jedermanns Sache ist, teilt sich die Gruppe in die sogenannten "Allesradler" und die "Genussradler".

Während die "Genussradler" unter der Leitung von Thomas Leneis wenig Wert auf das Erklimmen von Höhenmetern legen und je nach Tagesform auch nur Teile der gewählten Etappen radeln, fahren die "Allesradler", wie der Name schon sagt, alles. 917 Kilometer Distanz, 6040 Höhenmeter gilt es für sie insgesamt zu überwinden, nur an zwei Tagen gibt es keine Etappe zu bewältigen. Damit das Radeln möglichst angenehm wird, stehen auf der Packliste neben diverser Ersatz- und Reparaturausrüstung, passender Kleidung und ausreichend Verpflegung auch Puder und Gesäßcreme. Bereits in den vergangenen Monaten hat sich die Gruppe mehrmals zum "Einradeln" getroffen. Bei unterschiedlichster Witterung ging es da zum Beispiel nach Rattenkirchen oder nach Aying in den Biergarten.

Elf Jahre nach der ersten Radreise in die italienische Partnergemeinde Ostra freut man sich auf ein Wiedersehen. Diesmal ist es auch für den Markt Schwabener Bürgermeister Georg Hohmann eine besondere Reise, er wird sich zumindest in seiner Funktion als Bürgermeister von der Partnergemeinde verabschieden - seine Amtszeit endet 2020. Hohmann hatte gemeinsam mit Rita Stiegler 2008 die erste Reise nach Ostra organisiert, mittlerweile liegt die Organisation der Tour in den Händen von Jan Grabke. Rita Stiegler designt außerdem eigens für die Touren Trikots für die Radler - so wird das Gruppengefühl auch nach außen repräsentiert. Begleitet wird die gesamte Reise durch ein Busunternehmen, das auf der Hinfahrt den Gepäcktransport übernimmt, und zum Ende der Reise auch für eine sichere Rückkehr aller Radler sorgt.

© SZ vom 20.08.2019
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