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Deutschsprachige Dramatik:Neue Förderung für Theaterautoren

Der Münchner Förderpreis für deutschsprachige Dramatik wird neu gestaltet. So wollen sich die Kammerspiele mit der Preisträgerin oder dem Preisträger künftig zu einer Zusammenarbeit über zwei Jahre verbinden. Neben der Uraufführung des prämierten Stücks soll im engen und kontinuierlichen Austausch ein zweites Schreibprojekt entwickelt und zur Uraufführung gebracht werden. Im Vorfeld der Preisvergabe werden erstmals fünf durch eine Jury nominierte Kandidaten zu einer Residenz im Mai und Juni 2021 nach München eingeladen, um im Austausch mit Ensemble und Team der Kammerspiele an ihren Entwürfen für ein neues Schreibprojekt zu arbeiten. Im Juni 2021 wird die Arbeit aller Nominierten präsentiert und der Preis verliehen.

"Wir erhoffen uns so neue Impulse für das Nachdenken über die Zusammenarbeit von Autor*innen, Theatern und Verlagen", sagt Barbara Mundel, die designierte Intendantin der Kammerspiele. Der Münchner Förderpreis für deutschsprachige Dramatik wird vom Kulturreferat der Landeshauptstadt, dem Drei Masken Verlag und den Kammerspielen ausgeschrieben. Er sieht ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 15 000 Euro vor. Bis zum 31. Oktober 2020 können sich Künstlerinnen und Künstler bewerben.

© SZ vom 13.07.2020 / sz

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