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Unfallrisiko verringern:Haimhausen baut Querungshilfe auf B 13

Das Thema war für die Gemeinde Haimhausen so dringlich, dass es im vergangenen Jahr bereits außerplanmäßig in die Tagesordnung des Haimhausener Gemeinderates aufgenommen wurde: die Minimierung von Unfallrisiken an der Bundesstraße 13 im Bereich des nördlichen Abzweigs nach Haimhausen. Anlass war der Unfall einer jungen Radfahrerin, die dort beim Versuch, die Bundesstraße zu überqueren, von einem Pkw erfasst und dabei erheblich verletzt wurde. Jetzt soll auf Antrag der Gemeinde beim zuständigen Straßenbauamt Freising, das auch Baulastträger ist, dort eine Überquerungshilfe die gefährliche Situation entschärfen. Die Überquerungshilfe ist quasi der Anschluss des von der Gemeinde entlang der Hauptstraße in Richtung B 13 geplanten Geh- und Radweges von Haimhausener Seite zum bereits existierenden und östlich der B 13 liegenden Geh- und Radwegs von Maisteig bis Großnöbach.

Jetzt hat die Gemeinde eine Reaktion des Staatlichen Bauamts erhalten. Demnach verfüge die Behörde derzeit weder über die Haushaltsmittel noch über das Personal, um die Maßnahme zeitnah realisieren zu können. Eine Möglichkeit aber gebe es: Die Gemeinde könnte für das Bauamt in Vorleistung gehen und die Arbeiten selbst übernehmen. Abgerechnet werde dann nach Abschluss der Baumaßnahme. Die Gemeinde hat das Angebot einstimmig angenommen. Mittel für das Projekt hat sie allerdings im Gemeindehaushalt für 2018 nicht eingeplant. Der Gemeinderat, so die einhellige Meinung, solle diese nachträglich genehmigen, wenn man erste Kostenschätzungen habe.

© SZ vom 26.03.2018 / rk

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