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Studenten leisten Hilfe:Schutz aus dem Drucker

Mint Schutz Corona

Die Schilde sind in verschiedenen Größen und auf Wunsch auch in verschiedenen Farben erhältlich.

(Foto: oh)

Der Mint Campus Dachau fertigt Gesichtsschilde gegen Spende

Der Mint Campus Dachau hat einen Gesichtsschild entwickelt, der unmittelbare Tröpfcheninfektionen behindern kann. Er schirmt Mund, Nase und Augen ab und kann damit sowohl den Träger als auch den Gegenüber schützen. Der Schild besitzt eine gute Lüftung an der Stirn, sodass er nicht beschlägt. Er ist auch für Brillenträger problemlos zu benutzen. Der gedruckte Rahmen besteht aus hygienischen Gründen aus PETG, dem Material, aus dem auch Getränkeflaschen hergestellt werden. Die Schildhalterung kann mit hochprozentigem Alkohol gereinigt werden.

Die Schilde gibt es in 3 Größen: S (für Kinder), M, L. Die Schilde können per E-Mail unter info@mintcampus-dachau.de bestellt werden. Farbwünsche werden, soweit möglich, erfüllt. Die Fertigungskapazität ist begrenzt, sodass keine genauen Lieferzeitzusagen gegeben werden können. Es wurden bereits 800 dieser Gesichtsvisiere ausgeliefert, unter anderem an Arzt-Praxen, Pflegeeinrichtungen, Logopäden aber auch Privatpersonen.

Auf Anregung von Mitarbeiter der belieferten Pflegedienste wurde zudem ein eigner Nackenschutz entwickelt. Dieser kann ebenfalls bestellt werden. Der Nackenschutz dient der Entlastung des Druckes, den die Gummibänderhalterungen der Mundschutze bei längerem Tragen auf den Ohrbereich ausüben. Die Senior- und Junior- Trainer setzten zuhause die MCD-3D-Drucker ein. Alle an dieser Aktion Beteiligten sind ehrenamtlich tätig. Jedoch entfallen bei der Herstellung Kosten von drei Euro pro Schild, pro Nackenband von 0,50 Euro an. Wer sich beteiligen kann und will, darf gerne einen Betrag als Spende überweisen an Mint-Campus-Dachau, Sparkasse Dachau, IBAN: DE24 7005 1540 0280 7806 44, BIC BYLADEM1DAH.

Nähere Informationen sind auf der Webseite des Schülerforschungszentrum Mint-Campus Dachau unter www.mintcampus-dachau.de. zu finden.

© SZ vom 20.04.2020 / SZ

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