SC Inhauser Moos Haimhausen unterstützt Sportgelände-Umbau

Zufrieden konnte die Delegation von Beobachtern des SC Inhauser Moos die jüngste Haimhausener Gemeinderatssitzung verlassen: Ohne große Debatte hat das Gremium sämtlich Zuschusswünsche des Sportvereins erfüllt - nicht zu 100 Prozent, aber immerhin bei zwei Anträgen zu 60 Prozent. Symbolisch am meisten Geld spendiert die Gemeinde dem Verein für die Erneuerung des behindertengerechten Zugangs zum Sportgelände. Beantragt hat der SC rund 5550 Euro für Pflasterarbeiten, genehmigt wurden 5000 Euro. Bürgermeister Peter Felbermeier sagte, dass man beim Thema Inklusion großzügig sein solle, obwohl ein Zuschuss in der Höhe von 100 Prozent normalerweise nicht vorgesehen sei. Für Angelika Goldfuß (ÜWG) sagte, der Zuschuss in dieser Höhe sei "allgemein in Ordnung". Ergun Dost von der Bürgerstimme wollte sogar auf 6000 Euro erhöhen, was Felbermeier sarkastisch mit der Frage "Wer bietet mehr?" kommentierte. Es blieb bei 5000 Euro.

Erneuert werden können nun auch die Flutlichtmasten auf dem Sportgelände, die laut einem Schreiben des SC "in die Jahre gekommen sind". So müsse die Holzträgerkonstruktion aus Sicherheitsgründen und die Leuchten aus Gründen der Energie- und Betriebskosteneffizienz erneuert werden. Kostenpunkt knapp 46 000 Euro, die der Verein nicht selbst schultern könne. Hiervon übernimmt die Kommune rund 60 Prozent, sprich etwa 22 000 Euro. Dazu kommen noch 20 Prozent Zuschuss , die beim Bayerischen Landessportverband (BLSV) beantragt werden. Felbermeier: "Wenn der BLSV nix zahlt, dann soll der Verein nochmals auf die Gemeinde zugehen."

Im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen auf dem Sportgelände will der SC auch eine Beregnungsanlage einbauen, weil es allein für die ehrenamtlichen Mitarbeiter nicht mehr möglich sei, den "Sportplatz in der nötigen Weise zu bewässern". Hier hat der Verein ein Kostenangebot einer Spezialfirma in Höhe von rund 63 600 Euro. Auch hier zeigte sich der Gemeinderat spendabel: Genehmigt wurde ein Zuschuss in Höhe von 30 600 Euro, die im Kommunalhaushalt von 2020 eingeplant werden sollen. Dazu wird ein Zuschuss beim BLSV in Höhe von 20 Prozent der Gesamtsumme beantragt. Den Rest übernimmt der Sportverein.