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Petershausen:Teilerfolg für Kollbacher Bürger

Landratsamt erteilt weitere Halteverbote an Weißlinger Straße

Die Kritik der Kollbacher, die im Herbst mit fast 100 Unterschriften gegen die Verkehrssituation in der Weißlinger Straße protestiert haben, zeigt Wirkung. Das für die Kreisstraße zuständige Landratsamt habe entschieden, zusätzliche Halteverbote zu installieren, und zwar ab Schmiedstraße bis zur Einmündung in die Dachauer Straße, informierte Verwaltungsleiter Michael Dinauer jetzt die Gemeinderäte in ihrer letzten Sitzung vor Weihnachten. Die Entscheidung der Kreisbehörde "ist heute eingegangen, die Bürger werden noch informiert." Ob die Kollbacher mit dem Vorschlag des Landratsamts zufrieden sein werden, bleibt dahingestellt, denn deren Forderung ging deutlich weiter. Sie wünschen sich ein Halteverbot entlang der gesamten Weißlinger Straße.

Schon länger monieren viele Bürger des 820-Einwohner-Dorfes Kollbach die Engstellen in der Durchgangsstraße, die von Weißling her auf die Dachauer Straße zuführt. Dort geht es tagsüber ruhig zu, doch im Berufsverkehr entstehen offenbar gefährliche Situationen durch die vielen Fahrzeuge, die entlang der Fahrbahn parken. Mit 99 Unterschriften hatten die Bürger deshalb im September von der Gemeinde ein Halteverbot gefordert, um die Unfallgefahr zu reduzieren. Auch sollten nach dem Wunsch der Unterzeichner die Anwohner überzeugt werden, ihre Autos künftig in den Garagen abzustellen. Damit dort Platz ist für die Fahrzeuge, sollte die vielfach übliche Nutzung der Garagen als Abstell- und Lagerraum nicht mehr geduldet werden. Diese Forderungen der Bürger hat die Gemeinde ans zuständige Landratsamt weitergeleitet. Dort entschied man sich gegen ein durchgängiges Halteverbot, "weil parkende Fahrzeuge auch zu schnelles Fahren verhindern", erklärte Geschäftsleiter Dinauer. Auch die geforderten "Garagenkontrollen" wird es nicht geben. Sie seien rechtlich gar nicht zulässig, so Dinauer.