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Nachverdichtung:Erneut Kritik an Plänen der Stadtbau

In einem handschriftlich verfassten Schreiben erneuert der Ehrenvorsitzende des Dachauer Mietervereins, Thomas Heckenstaller, seine Kritik an den Plänen der Stadtbau GmbH, die Wohnhäuser an der Fünfkirchner Straße abzureißen und durch neue zu ersetzen. In seiner Antwort auf den offenen Brief des Oberbürgermeisters Florian Hartmann (SPD) betont Heckenstaller, der selbst in der Fünfkirchner Straße wohnt, dass die Mieter zwar den Neubau von drei Punkthäusern auf dem Garagenhof sowie einer Tiefgarage befürworten und den "Baulärm und andere Unannehmlichkeiten dulden" würden. Er wehrt sich jedoch gegen den Abriss der bestehenden Wohnhäuser: Sinnvoller sei es, die Dachgauben der drei Wohnblöcke auszubauen, schreibt Heckenstaller. "Eine Nachverdichtung darf nicht zur Vernichtung bestehender Wohnungen führen." Zumal seien die bestehenden Wohnungen "bestens ausgestattet". Auch sieht er den Frieden der Mieter als gestört an. "Pandemie genügt", schreibt Heckenstaller. Er fordert deshalb die Stadtbau GmbH und den Oberbürgermeister zu einem persönlichen Gespräch auf, um "die vielen offenen Fragen zu klären". Durch das Bauvorhaben will die Stadtbau GmbH insgesamt 120 Sozialwohnungen schaffen.

© SZ vom 12.06.2021 / thal
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