bedeckt München 17°

Nachruf:Trauer um Josefine Vogel

Josefine Vogel

Josefine Vogel - den meisten Karlsfeldern besser bekannt als Fini - ist im Alter von 82 Jahren verstorben. Sie hinterlässt ihren Mann und ihre zwei Töchter.

(Foto: oh)

Josefine Vogel ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Den meisten Karlsfeldern dürfte sie als Fini bekannt gewesen sein. Sie war vor allem eng mit dem TSV Eintracht Karlsfeld verbunden. Von 1972 bis 2008 war sie dort in Führungsfunktionen. Zunächst als Jugendleiterin der Turnabteilung, der sie stets verbunden blieb. Früh gründete sie die Herzsportgruppe, die sie auch lange selbst betreute. 1977 wurde sie Vereinsjugendleiterin und übernahm damit die Leitung des Jugendausschusses. 1992 wurde Vogel zur stellvertretenden Vorsitzenden in den geschäftsführenden Verein gewählt. Von 2004 bis 2008 war sie Vizepräsidentin. Besonders in der Zeit, als die Franz-Schiebl-Sporthalle gebaut wurde, erwies sie sich als sehr hilfreich, denn Vogel war im Bayerischen Landessport Verband (BLSV) tätig und konnte vieles auf dem kurzen Dienstweg erledigen.

Sie initiierte viel, so zum Beispiel das Torwandschießen auf dem Siedlerfest, den Fackellauf oder auch das Sport- und Familienfest, sowie Christkindlmarkt und Faschingsball. "Sie war immer sehr hilfsbereit und freundlich", erinnert sich der jetzige Präsident des TSV Rüdiger Meyer. "Vor allem konnte sie gut, Menschen mitnehmen, das heißt sie überzeugen, etwas zu machen." Und so war Vogel bei der Organisation von Veranstaltungen und Festen in ihrem Element. Ihr Mann Horst unterstützte sie dabei. Die beiden waren über Jahrzehnte ein eingespieltes Team. Vogel schaffte es, einen festen Helferkreis aufzubauen. Keiner konnte nein sagen, wenn sie fragte. Wegen ihres großen Engagements ehrte sie die Gemeinde Karlsfeld 2009 mit der Bürgermedaille. In den vergangenen Jahren war Josefine Vogel auch im Seniorenbeirat sehr aktiv. Sie hinterlässt ihren Mann und ihre beiden Töchter.

© SZ vom 19.04.2021 / cb
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema