Mieten in Dachau und Karlsfeld:Wohnen verteuert sich weiter

Der bis 2022 geltende Mietspiegel rechnet mit Plus von 3,2 Prozent

Was ist die gerechte Miete für eine Wohnung? In dieser Frage haben Mieter und Vermieter in der Regel ziemlich unterschiedliche Vorstellungen. Da ist ein qualifizierter Mietspiegel mit seiner klaren und übersichtlichen Darstellung der ortsüblichen Vergleichsmieten ein sinnvolles Hilfsmittel. Die Erfahrung hat gezeigt, dass seit der Einführung des qualifizierten Mietspiegels gerichtliche Streitigkeiten zwischen beiden Parteien häufig vermieden werden konnten. Deshalb begrüßen sowohl der Mieterverein Dachau und Umgebung als auch die Vertretung der Eigentümer, der Verein Haus und Grund Stadt und Landkreis Dachau, das Instrument.

Die Stadt Dachau hat daher gemeinsam mit der Gemeinde Karlsfeld das Institut GEWOS aus Hamburg mit der Fortschreibung des Mietspiegels beauftragt. Dieser Mietspiegel ist Anfang April in Kraft getreten und soll nun bis 31. März 2022 seine Gültigkeit behalten. Für die Fortschreibung wurden keine neuen Daten erhoben. Es handelt sich vielmehr um eine statistische Fortschreibung des Mietspiegels von 2018. Dafür wurde die Entwicklung des vom Statistischen Bundesamt ermittelten Preisindexes für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte in Deutschland zwischen September 2017 und September 2019 herangezogen. Damit ist von einer Erhöhung der durchschnittlichen Basisnettomiete für vermietete Wohnungen von 3,2 Prozent gegenüber dem Mietspiegel 2018 auszugehen. Der nun seit 1. April geltende Mietspiegel kann auf www.dachau.de heruntergeladen werden.

© SZ vom 07.04.2020 / SZ
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