Karlsfeld:Verdienstorden für Mechthild Hofner

Mechthild Hofner, die Vorsitzende des Bayerischen Hebammen-Landesverbands und Gemeinderätin in Karlsfeld, ist mit dem bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet worden. Sie sei von der Auszeichnung erst einmal überrascht gewesen, erklärt Hofner. Die Auszeichnung sieht sie als Bestätigung ihrer Arbeit: "Es freut es mich sehr, dass die Arbeit, die ich leiste, auch gesehen wird." Hofner sei gerade während der Corona-Pandemie im unermüdlichen Einsatz für Mütter und Familien gewesen, sodass deren Versorgung trotz der hohen Beschränkungen und Auflagen aufrechterhalten blieb, hieß es in der Laudatio. Hofner war im vergangenen Jahr eine gefragte Ansprechpartnerin für die Mitglieder des Verbands, aber auch für werdende Mütter und junge Familien. "Das war schon eine große Belastung."

Zudem dankten die Laudatoren Hofner für ihren "hartnäckigen" Einsatz für bessere Arbeits- und Rahmenbedingungen der Hebammen. Die Geburt sei ein hohes Gut und für die ganze Gesellschaft enorm wichtig, erklärt Hofner. "Mein Beweggrund war deshalb schon immer, dass die Geburt und das Werden einer jungen Familie bestmöglich ausgestaltet sein muss." Und wenn das nicht gelinge, "dann ruft mich das auf den Plan". Neben Mechthild Hofner wurde der Bayerische Verdienstorden an 50 weitere Persönlichkeiten verliehen, darunter auch an Gabriele Hammermann, die Leiterin der KZ-Gedenkstätte Dachau.

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