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Karlsfeld:Hallenbad Karlsfeld bleibt bis Ende August zu

Noch dürfen Hallenbäder nicht öffnen, doch angesichts sinkender Corona-Inzidenzen scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis die Regierung die Erlaubnis dafür erteilt. Karlsfeld ist das zu vage, deshalb hat sich die Gemeinde entschieden, das Hallenbad den Sommer über geschlossen zu halten und erst am 31. August zu öffnen, sofern die Pandemie dies zulässt. Bademeister Helmut Gellermann wünscht sich zwar schon jetzt wieder Leben im Bad, ohne Gäste sei es recht "trostlos", sagt er. Doch es sei noch einiges zu tun. Nicht nur, dass das Gesundheitsamt die Wasserqualität erneut prüfen muss, während der langen Schließzeit hat die Gemeinde sich entschieden, die Mess- und Regeltechnik auf den neuesten Stand zu bringen. Die Arbeiten sind noch nicht abgeschlossen. Noch werden Kabel gezogen und neu verlegt. Es ist der erste Schritt in Richtung Sanierung des Hallenbads, sagt Gellermann, der selbst sehr froh ist, dass die Gemeinde sich entschieden hat, das Bad zu retten.

Hauptgrund für die lange Schließzeit bis Sommer sei jedoch, dass man Planungssicherheit für die Mitarbeiter haben wollte, die nun alle ihren Urlaub im Juni und Juli nehmen. Im August hat das Bad traditionell geschlossen, weil ohnehin alle im See baden. Dass es im Herbst wieder zu einer schnellen Schließung kommen könnte, sei nicht auszuschließen, sagt der Bademeister. Diesen Herbst hatte das Bad gerade mal eine Woche geöffnet. Aber dieses Risiko müsse man halt eingehen.

© SZ vom 20.05.2021 / cb
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