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Jugendarbeit:Karlsfelder Jugendhaus erweitert Angebot

Das Jugendhaus Karlsfeld hat die Corona-Zwangspause für zahlreiche Arbeiten genutzt. Neben der Umsetzung der Auflagen und Hygienevorschriften blieb laut einer Pressemitteilung noch Zeit, den Gang zu den Gruppenräumen zu tapezieren, den Eingangsbereich neu zu gestalten sowie einen Chillout-Raum einzurichten. Dieser werde während der Pandemie zwar noch als Beratungszimmer genutzt, warte aber darauf, als Rückzugsort eingeweiht zu werden, sobald die Auflagen dies zulassen. Darüber hinaus werde es künftig die "hinausreichende Arbeit" geben. Das bedeutet, dass die Mitarbeiter des Jugendhauses ihre Arbeit auf öffentlichen Plätzen im Gemeindegebiet anbieten werden. In regelmäßigen Abständen sollen dann Spielmaterialien, Aktionsgegenstände und andere Freizeitbeschäftigungen in den Bus gepackt und verschiedene Orte in Karlsfeld aufgesucht werden. Das Angebot steht allen Jugendlichen ab der fünften Klasse zur Verfügung, aber auch Eltern sind eingeladen, die gemeindliche Jugendarbeit und insbesondere die Mitarbeiter des Jugendhauses kennenzulernen. Das Angebot ist ohne Anmeldung und kostenfrei für alle Interessierten zugänglich. Durch die Ausweitung des Angebotsspektrums sollen jene Jugendlichen erreicht werden, die das Jugendhaus bislang noch nicht besuchen, sie sollen mit den Mitarbeitern in Kontakt kommen und die Möglichkeit haben, sinnvolle Freizeitgestaltungen kennenzulernen.

© SZ vom 02.07.2020 / sz

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