Jubiläumsveranstaltung Ausstellung zu 80 Jahre Karlsfeld

Auf der Skateranlage an der Jahnstraße in Karlsfeld.

(Foto: Niels P. Jørgensen)

Das Heimatmuseum präsentiert "runde Erfolgsgeschichten"

Es war das Jahr 1939, als die Nazibehörden Karlsfeld mit einem einfachen Verwaltungsakt von Augustenfeld getrennt und für selbständig befunden hatten. Augustenfeld wurde der Stadt Dachau einverleibt. Für das Heimatmuseum ist die 80-jährige Geschichte der heute zweitgrößten Gemeinde im Landkreis Anlass, weitere "runde Erfolgsgeschichten" aus dem Vereinsleben, von Persönlichkeiten und besonderen Ereignissen in einer neuen Sonderausstellung zu präsentieren. So heißt es in einer Pressemitteilung des Museums. Die Eröffnung der Ausstellung im Heimatmuseum ist für Sonntag, 19. Mai, um 14 Uhr vorgesehen; davor, um 13 Uhr, sind alle Karlsfelder in den Bürgertreff eingeladen - zu Festreden, Grußworten und Musik des Karlsfelder Klarinetten-Quartetts. Der Eintritt ins Museum ist aus Anlass des Internationalen Museumstages frei.

Die Sonderausstellung trägt dem regen Vereinsleben in Karlsfeld Rechnung. Vorgestellt werden Vereine mit einem runden Jubiläum durch Kurzinformationen zur Gründung und dem aktuellen Vorstand. Dazu gehören unter anderen: TSV Eintracht Karlsfeld, VdK, West- und Ostpreußen (1949), Musikverein, CSU und Kaninchenzuchtverein (1959), AITEF-italienischer Arbeiterverein (1969), Aquarienfreunde Dachau-Karlsfeld (1979), Jugendtanzsportclub JTSC und die Grüne (1989).

Noch andere Erfolgsgeschichten werden skizziert, unter anderem von Edeltraud Klapproth oder Peter Paul Winkler vom Gut Rothschwaige (1919), der Notkirche St. Josef Gerberau (1949-1967) und der Skateranlage (1999). Die Sonderausstellung ist immer jeden ersten und dritten Sonntag im Monat, von 14 bis 17 Uhr im Alten Rathaus geöffnet.