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Haimhausen:Gemeinde schaltet Rechtsanwalt ein

Die geplante 380-KV-Höchstspannungsleitung der Firma TenneT ist zentrales Thema des Kommunalwahlkampfes in Haimhausen. Das wurde auch bei einer CSU-Veranstaltung im Ortsteil Inhausen deutlich. Dort informierte Bürgermeister Peter Felbermeier (CSU) die Inhauser über das Großprojekt, das derzeit die Gemüter erregt. Felbermeier stellte die Grafik vor, wie die neue Stromtrasse verlaufen soll. Die Trasse soll demnach von Ottenhofen (Landkreis Erding) durch die Landkreise Freising und München bis nach Oberbachern im Landkreis Dachau verlaufen. Die Planer stellen sich entweder eine Nord- oder Südvariante vor. Bei der Nordvariante sollen an der höchsten Stelle Haimhausens, also zwischen dem Kramer Kreuz und Inhausen, mehrstöckige Strommasten errichtet werden.

Als Alternative bietet die Firma die Südtrasse an. Diese würde weitestgehend über die bereits bestehende Trasse verlaufen, allerdings mit breiteren Masten. Die Gemeinde Haimhausen, sagte Felbermeier, habe für alle weiteren Schritte einen Anwalt eingeschaltet. Ein weiterer Diskussionspunkt war der sechsspurige Ausbau der A 92. "Alles andere als ideal" sei die geplante Ampel und Verkehrsführung aus Richtung Haimhausen nach Oberschleißheim oder von der Autobahn A 92 kommend nach Unterschleißheim, so die Sicht von Bürgermeister Felbermeier. Vorteile bringe der Bau allerdings für die Inhauser Bürgerinnen und Bürger in Sachen Lärmschutz durch den Flüsterasphalt und durch die kombinierte Wall- und Lärmschutzwand, sagte Felbermeier.

© SZ vom 17.02.2020 / rk

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