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Haimhausen:Beratungsangebot boomt

Eine "beeindruckende Leistung" hat der Haimhauser Gemeinderat der von Dorothea Hansen geleiteten Mütter- und Väterberatung bescheinigt. Bürgermeister Peter Felbermeier (CSU) sprach in der jüngsten Sitzung, als der Jahresbericht vorgestellt wurde, von einer "tollen Geschichte". Er kenne keine andere Gemeinde, die das anbiete, so Felbermeier. Die Haimhauser Mütter- und Väterberatung gibt es mittlerweile seit elf Jahren. Betreut wird sie von zwei Kinderkrankenschwestern. Eine davon ist die Gemeinderätin der Grünen, Dorothea Hansen. Unterstützt wird sie von Stephanie Kammerer. Sie stellte in der jüngsten Gemeinderatssitzung auch den Tätigkeitsbericht für das vergangene Jahr vor. In diesem Zusammenhang hatte sie auch eine erfreuliche Nachricht: So seien 2019 in Haimhausen 69 Kinder zur Welt gekommen. Die Mütter- und Väterberatung verstehe sich als "Drehscheibe". Sie vermittle Adressen zu Hebammen und weiteren Fach- und Beratungsstellen. Das Team genieße nunmehr seit zehn Jahren ein hohes Vertrauen bei den jungen Haimhauser Familien.

Im vergangenen Jahr wurden an 23 Tagen Sprechstunden angeboten. Insgesamt wurden 74 Gesprächstermine vereinbart. 64 für Säuglinge und zehn für Kleinkinder. Das seien, so Dorothea Hansen, "doppelt so viele wie vor zehn Jahren". Seit drei Jahren fänden zusätzliche Kooperationstreffen statt. Eine Kinderärztin, fünf Hebammen sowie eine Ernährungsberaterin tauschten sich zu diversen Themen rund um die Kindergesundheit in regelmäßigen Abständen aus. Die Beratungen finden zweimal im Monat in den Räumen des Allgemeinärztliches Versorgungszentrums (AVZ) Hauptstraße 17, statt.

© SZ vom 28.01.2020 / rk

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