Gastronomie in Erdweg:Schnitzelfieber

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Neue Wirte

Sigi Hohlwein und Dagmar Wurzer kredenzen ihren Gästen auch eine Vielfalt an Schnitzeln - vom Schnitzel Wiener Art über das Pfefferrahmschnitzel bis zum vegetarischen Zucchinischnitzel im Sesammantel.

(Foto: Niels P. Jørgensen)

Dagmar Wurzer und Sigi Hohlwein übernehmen das Wirtshaus am Erdweg. Ihr kulinarisches Konzept: bayerische Küche, nachhaltig und regional

Von Felix von den Hoff, Erdweg

Seit dem 22. Oktober bewirtet das Wirtshaus am Erdweg wieder Gäste. Die neuen Wirtsleute sind Dagmar Wurzer, die sich bereits im Raum Maisach/Gernlinden mit ihrem Lokal "essraum" einen Namen gemacht hat, und Küchenchef Sigi Hohlwein. Nach fast zwei Jahren ist er nun wieder zurück in "seinem Wirtshaus am Erdweg". Mitgebracht haben die beiden ein neues kulinarisches Konzept, das Sigi Hohlwein kurzum als "bayerisch, nachhaltig und regional, aber etwas gehoben" beschreibt. Die Regionalität und die Nachhaltigkeit sind den Wirtsleuten besonders wichtig. So viele Zutaten wie möglich sollen direkt aus der Gemeinde bezogen werden.

Den Erlös am Tag der Eröffnung spendeten die beiden an die örtliche Nachbarschaftshilfe. "Wir wollten von dem ersten Abend nicht profitieren", erklärt Dagmar Wurzer. Dann sei man schnell auf die Nachbarschaftshilfe gekommen, um den Menschen in Erdweg zu helfen, die dringend Hilfe brauchen. 385 Euro kamen bei dieser Aktion zusammen, für die sich Siglinde Umbach, Leiterin der Nachbarschaftshilfe Erdweg, auch herzlich bei den neuen Wirtsleuten bedankte.

Trotz neuem Konzept dürfen sich die Gäste aus der Region aber auf die Fortsetzung einer alten Tradition freuen. Das bekannte und beliebte "Schnitzelfieber" verspricht montags ab 17 Uhr eine Auswahl aus den "Fantastischen Fünf" - vom Schnitzel Wiener Art über das Pfefferrahmschnitzel bis zum vegetarischen Zucchinischnitzel im Sesammantel.

Aber die beiden Wirtsleute haben sich auch etwas Neues einfallen lassen: das "Haferlgugga", das nun jeden Dienstagabend stattfinden soll. Nach vorheriger Anmeldung können die Gäste dabei die Großküche im Wirtshaus kennenlernen und dem Küchenchef und seinen Köchen bei der Zubereitung ihrer Gerichte über die Schultern schauen. Sie dürfen sich dabei ihr eigenes Menü nach Gusto zusammenstellen. "Währenddessen beantworte ich alle Fragen und erkläre ihnen, was wir hier machen ", beschreibt Sigi das Konzept. Das erste Mal "Haferlgugga" fand bereits statt und sei ein voller Erfolg gewesen, schwärmt der Koch. "Es war ein toller Abend mit den Gästen."

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