Das Warten hat ein Ende Karlsfeld saniert Krenmoosstraße

Bauarbeiten gehen mit massiven Verkehrsbehinderungen einher

Nachdem die Straßenausbaubeitragssatzung vom Tisch ist, sollen die Bagger bald anrücken. Die Umgestaltung der Krenmoosstraße in Karlsfeld ist schließlich längst beschlossene Sache. Allein die Frage der Finanzierung hat die Gemeinde davon abgehalten, sie sofort zu realisieren. Doch die Sanierung ist dringend nötig. Durch das häufige Aufreißen und Flicken der Straßendecke ist die Krenmoosstraße eine Buckelpiste geworden. Rund 1,25 Millionen Euro sollen die Arbeiten nun kosten. Einen Zuschuss im fünfstelligen Bereich, der vermutlich gerade mal die Planungskosten deckt, erwartet Bürgermeister Stefan Kolbe (CSU) vom Freistaat.

Im Januar beginnen die Vorbereitungen. Zunächst sollen die Bäume am Straßenrand gefällt werden. Von März an will man vom südlichen Friedhofsweg bis zum Schwarzgrabenweg Wasserleitungen verlegen, außerdem ist die Anbindung an die Fernwärme geplant. Von April bis August wird die Krenmoosstraße von der Rathausstraße bis zum nördlichen Friedhofsweg komplett gesperrt. Für die Anwohner bedeuten die Arbeiten erhebliche Einschränkungen, denn sie können nur bedingt mit dem Auto zu ihren Grundstücken kommen. Außerdem fallen 18 Parkplätze weg. Peter Frank vom Tiefbauamt warb schon jetzt um Verständnis. Von August bis November wird dann der zweite Bauabschnitt in Angriff genommen: vom nördlichen Friedhofsweg bis zum Schwarzgrabenweg. Auch hier ist eine Vollsperrung vorgesehen. Im Zuge der Sanierung sollen auch die beiden Bushaltestellen am Schwarzgrabenweg barrierefrei ausgebaut werden. Die Linie 710 wird in dieser Zeit nicht mehr östlich der Münchner Straße verkehren, 701 und 702 müssen einen Umweg über die Bajuwarenstraße fahren.