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Dachau:Mehr Defibrillatoren in öffentlichen Gebäuden

Die CSU-Kreistagsfraktion hatte bereits in einem Antrag Ende des vergangenen Jahres gefordert, die öffentlich zugänglichen Einrichtungen des Landkreises - das Landratsamt sowie die Wertstoffhöfe - mit Defibrillatoren auszustatten. Die Geräte sollen auch außerhalb der Öffnungszeiten der Einrichtungen zugänglich sein. Bislang befinden sich in Verwaltungsgebäuden im Landkreis fünf Defibrillatoren, in den landkreiseigenen Schulen sind elf solcher Geräte angebracht. Die Kosten für ein solches Gerät belaufen sich auf 1250 Euro, dazu kommen Montagekosten und Aufwendungen für den Unterhalt.

Aufgrund der finanziell schwierigen Situation des Landkreises räumte CSU-Fraktionssprecher Wolfgang Offenbeck zwar ein, dass man das Thema "noch schieben" könnte, doch die übrigen Kreisräte sprachen sich in der jüngsten Sitzung des Kreisausschusses einstimmig dafür aus, die Verwaltung mit der Suche nach geeigneten Stellen für die Anbringung von zusätzlichen Defibrillatoren zu beauftragen. Die Kosten seien vergleichsweise überschaubar, und mit der Anbringungen solcher Geräte könnten Leben gerettet werden, so die Argumentation.

© SZ vom 07.04.2020 / jala

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