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Dachau:Familie und Beruf

SPD will Kooperationsmodelle zur Kinderbetreuung prüfen

Die SPD will Dachau als Wirtschaftsstandort attraktiver machen. "Qualitativ hochwertige Angebote der Kinderbetreuung sind im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein wichtiger Standortfaktor für Unternehmen und Betriebe", schreiben Christa Keimerl, Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, und Stadträtin Anke Drexler. Eine Unternehmensbefragung im Jahr 2013 habe den Wunsch nach Unterstützung bei der betrieblichen Kinderbetreuung ergeben. Deshalb beantragt die SPD-Fraktion, Oberbürgermeister Florian Hartmann möge die Verwaltung beauftragen, Möglichkeiten der Wirtschaftsförderung durch betriebliche Kooperationen zu prüfen.

Kooperationsmodelle mit ortsansässigen Einrichtungen seien für Unternehmen eine Möglichkeit, um für neue Mitarbeiter oder die vorhandene Belegschaft Betreuungsplätze mit direktem Zugriff anzubieten, heißt es in dem Antrag. Der Bedarf der Unternehmen unterscheide sich je nach Branche, sei abhängig von der (Alters-)Struktur der Beschäftigten und der jeweiligen Lebensphase der Belegschaft. "Insofern sind die Unternehmen mit wenigen Ausnahmen voraussichtlich nicht in der Lage, eine eigene Einrichtung der betrieblichen Kinderbetreuung zu betreiben", so die SPD. Kooperationsmodelle böten Unternehmen die Möglichkeit, je nach Bedarf ihren Beschäftigten kurzfristig verfügbare Betreuungsplätze verbindlich zur Verfügung zu stellen. Weitere Plätze der jeweiligen Einrichtung stünden als reguläres Angebot den Dachauer Eltern und Kindern zur Verfügung. Aus einem Projekt des Bundesministeriums bestehe noch bis zum 30. Juni die Möglichkeit, auf Leistungen der Servicestelle und somit auf die Erfahrungen erfolgreicher Kooperationsmodelle zurückzugreifen.

© SZ vom 24.03.2015 / SZ
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