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Bergkirchen:Kartbahn der Superlative

Bürgermeister Simon Landmann probiert nach dem Spatenstich gleich mal ein Kart aus.

(Foto: oh)

Mit dem Spatenstich haben die Bauarbeiten im Funpark Bergkirchen begonnen. Eröffnet wird der Palast Anfang 2016

Seit vier Jahren können Rennsportbegeisterte im Bergkirchener Kartpalast Funpark mit Elektrokarts auf einer überdachten Rennstrecke ihre Runden drehen. Ein Freizeitangebot, dass enorm gut ankommt. "Schon bald war klar, dass die Nachfrage viel größer ist als unser Angebot", sagt Geschäftsführer Norbert Raible. Nun reagiert das Unternehmen und erweitert die bestehende Anlage mit einem deutlich größeren Anbau. "Jetzt entsteht in Bergkirchen die weltweit größte Elektro-Kartbahn", sagt Raible. Die Bauarbeiten starteten mit einem offiziellen Spatenstich, eröffnen soll der erweiterte Kartpalast Anfang 2016. "Wir freuen uns, dieses einmalige Projekt gemeinsam mit der Firma Isarkies als Investor hier im Gewerbegebiet Gada in Bergkirchen zu realisieren", sagte Raible.

Von Bergkirchen ist Raible nicht nur überzeugt, sondern geradezu begeistert. Sein Unternehmen Kartpalast gibt es seit 1994; zunächst stand die Indoor-Rennbahn in München. Wegen langer Staus im Berufsverkehr seien aber zunehmend Kunden weggeblieben. Auf der Suche nach einem idealen Standort haben die Kartpalast-Betreiber schließlich Bergkirchen entdeckt. "Augsburg, Dachau, Münchner Westen - alles innerhalb einer halben Stunde zu erreichen." Das Gewerbegebiet Gada erweise sich als so ideal, dass die bestehende Anlage mit Bowling-Bahn, Indoor-Golfplatz und Elektrokart-Rennstrecke dem Ansturm nicht mehr gerecht werden kann. Deshalb wird jetzt ausgebaut, in großem Stil. Die Firma Isarkies als Investor errichtet neben dem bestehenden Kartpalast einen viel größeren, vierstöckigen Anbau, in dem gleich zwei Rennstrecken übereinander Platz finden. Diese können flexibel nach Wunsch miteinander und auch noch mit der ebenfalls neu gestalteten Strecke im Altbau zusammengelegt werden. Das Ergebnis ist die rekordverdächtige 1500-Meter-Rennstrecke.

Mit dem Neubau investiert das Unternehmen auch in 90 neue Elektro-Karts für "ein noch besseres Fahrgefühl, höhere Sicherheit und mit innovativerer Technik", schwärmt Raible. Die Gäste beim Spatenstich konnten die neuen Fahrzeuge schon einmal testen. Im erweiterten Kartpalast soll es ein differenzierteres Angebot geben für Jung und Alt, für Einzelfahrer oder Gruppen. Wichtig ist Raible, dass während der Bauzeit der Betrieb im bestehenden Kartpalast ohne Störung weitergeht.

© SZ vom 01.08.2015 / pes

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