Altomünster:Jugendrat für Altomünster

Die Zeichen stehen gut, dass nun auch die Jugendlichen der Marktgemeinde Altomünster ein Gremium erhalten, in dem sie ihre Wünsche, Anliegen und Forderungen diskutieren und öffentlich zu Gehör bringen können: einen Jugendrat. Mitte des Jahres hatte eine Gruppe junger Menschen Bürgermeister Michael Reiter (FWG) auf das Thema angesprochen. Schon zuvor war es im kommunalen Jugendzentrum diskutiert worden. Der Jugendpfleger und JUZ-Leiter, Marlon Köhler, unterstützt das Vorhaben "voll und ganz", wie er der SZ Dachau mitteilte.

Der Altomünsterer Gemeinderat segnete das Vorhaben bei seinem jüngsten Treffen mit einem einstimmigen Votum prinzipiell ab, will aber erst eruieren, wie die Interessenslage der Betroffenen aussieht. "Wenn sich dafür bloß eine Clique von wenigen Personen aus dem Hauptort interessiert, wäre mir das zu wenig", formulierte Reiter. Er halte es für wichtig, dass auch bei Jugendlichen aus den weiteren Ortsteilen Interesse bestehe. Dass er dem Jugendrat positiv gegenübersteht, daran ließ der Bürgermeister keinen Zweifel. Ein "Auf und Ab" der Interessenslage habe es auch in anderen Kommunen gegeben, so Reiter, etwa in Karlsfeld, doch ein derartiges Gremium sei vor allem eine Chance.

Jugendräte gibt es außer in Karlsfeld auch in Dachau sowie in Bergkirchen, Weichs und Odelzhausen. In Petershausen nennt sich die Versammlung "Jugendplenum".

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