Bilder des Tages:Die Grillsaison ist eröffnet

Gefühlt ist der Frühling schon da und die ersten Fleischliebhaber haben auch schon ihre Grills am Flaucher aufgebaut.

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Quelle: Robert Haas

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Bei diesen frühlingshaften Temperaturen und Sonnenstrahlen kann man gar nicht anders als raus. Das finden auch die Fleischliebhaber, die am Flaucher die Grillsaison einläuten. Wem es zum Grillen doch noch etwas zu frisch ist, der findet hier den angenehmsten Sonnenplätzen in München und im Umland.

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Quelle: Alessandra Schellnegger

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Wer dieser Tage einen Blick auf den Wetterbericht wirft, findet dort für Februar erstaunliche Prognosen: zwölf oder fünfzehn Grad und ungetrübter Sonnenschein sind dieser Tage keine Seltenheit. Da die Schönwetterstunden im Januar umso knapper bemessen waren, und die Sonne auch jetzt noch so tief steht, dass sie längst nicht jeden Innenhof und jede Straßenflucht vom Schatten befreit, sind die Sonnenplätze der Stadt umso begehrter. Vor der Residenz zum Beispiel, wo der Max-Joseph-Platz dem Licht ein großzügiges Einfallstor bietet, vergisst so mancher Münchner, dass er sich eigentlich für einen Einkaufsbummel auf den Weg in die Innenstadt gemacht hatte. Aber Achtung, die letzten Februartage gilt es zu nutzen. Denn pünktlich zum März sagen die Meteorologen vorher, dass bald die nasskalte Seite des Vorfrühlings Einzug in München hält.

Schmuckfotos München Zentrum, West, Nord. Kanal Nymphenburg

Quelle: Florian Peljak

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Auch am Nymphenburger Schloss lockt die Sonne die Massen ins Freie. In Cafés muss man allerdings Glück haben, um draußen überhaupt noch einen Platz zu bekommen. Es recken eben nicht nur die ersten Frühlingsblumen ihre Köpfe aus der Erde, sondern auch die Menschen stecken ihre Köpfe zur Tür hinaus.

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Quelle: Sebastian Gabriel

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Wo ist Mika? Außer der Frage, ob Rappe Ostwind gleich über den roten Teppich traben würde, bewegt die Fans vor der Premiere des vierten Ostwind-Films nur eines: Wo ist Mika, die Heldin der Teile eins bis drei, die im Galopp stets ihre langen roten Haare im Wind wehen ließ? Schauspielerin Hanna Binke (links, mit Theresa von Eltz) hat im wahren Leben halblange blonde Haare, und als die Fans das erkennen, stürzen sie sich im Equila-Show-Palast auch gleich auf die 19-Jährige.

Haifisch im Münchner Tierpark Hellabrunn, 2012

Quelle: Robert Haas

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Ein Schwarzspitzen-Riffhai aus dem Tierpark Hellabrunn ist tot. "Kurt" sei vermutlich aufgrund seines hohen Alters von fast 20 Jahren gestorben, teilte der Zoo mit. Das Tier sei bereits am Samstag leblos im Becken getrieben. Der Raubfisch gehörte ebenso wie seine gleichaltrige Gefährtin "Else" zu den ältesten Schwarzspitzen-Riffhaien in einem europäischen Zoo. Das Weibchen erfreue sich noch bester Gesundheit. Der Tierpark sucht nun nach einem neuen Partner. In den vergangenen Jahren seien in einigen Aquarien in Europa erfolgreich Schwarzspitzen-Riffhaie nachgezüchtet worden, erklärt Zoodirektor Rasem Baban. Die beiden Haie waren 2004 nach München gekommen, seit 2012 lebten sie in einem großen Riffbecken des Aquariums.

Eros Ramazzotti startet Deutschland-Tour

Quelle: dpa

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Eros Ramazzotti hat in München am Sonntag seine Welttournee gestartet. Vieles klingt dabei altbewährt - doch das ist gut so, fand das Publikum im ausverkauften Olympiastadion. Ramazzottis Mini-Wohlfühlbäuchlein und kurze graue Haare verraten, dass auch an dem Römer die Zeit nicht spurlos vorbei geht - seine Stimme klingt aber immer noch wie zu Zeiten seiner großen Hits, und einige von denen sind immerhin schon 30 Jahre alt. Zu "Cose della vita", "Più bella cosa" oder "Se bastasse una canzone" sang das Publikum lauthals mit - mal mehr, mal weniger textsicher.

Wetter in Bayern - Ausflügler im Englischen Garten

Quelle: Roland Freund/dpa

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"Aba heit is' koid", so lautet eine Melodie, zu der die Schäffler derzeit wieder tanzen. Am Sonntagnachmittag beispielsweise am Chinesischen Turm. Wo mancher Kundige vor seiner Brotzeit und seinem Bier unter der Vorfrühlingssonne gelacht haben mag. Koid?!? Gelacht haben möglicherweise auch die anderen Kunden in einem Lebensmittelmarkt nahe der Thalkirchner Tierparkbrücke, als am Samstag ein Mann recht hektisch eine Verkäuferin nach Sonnenbrillen fragte. Brillen, im Lebensmittelmarkt? Dunkle Gläser wären auf dem Thalkirchner Platz schon praktisch gewesen, um sich vor dem kleinen Gelati-Pavillon mit dem ersten 2019-er-Eisbecher in die Sonne zu setzen. Oder in einen Biergarten, ob nun Flaucher oder Chinesischer Turm. Denn wenn im Februar nach Dauerfrost das Thermometer plötzlich zweistellige Pluswerte anzeigt, zieht es die Münchner nach draußen. Wobei das überhaupt die ideale Biergartenzeit ist, weil Bier und Limo nicht gar so schnell warm und lack werden wie im Hochsommer.

Tom Soyer

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Quelle: Robert Haas

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Nur wer Kampfeswillen, Tapferkeit und Disziplin an den Tag legte, durfte in die Uniform eines Samurai schlüpfen. Mit Dämonen oder wilden Tieren verziert, leicht und doch robust, waren sie für die japanischen Ritter vom 7. bis zum 19. Jahrhundert Schutz und Statussymbol zugleich. Wie langweilig erscheinen dagegen die heutigen braungrünen Outfits des Militärs hierzulande.

Von den vielfältigen Formen und dem Material begeistert, sammelt der aus der Schweiz stammende texanische Immobilieninvestor Gabriel Barbier-Mueller seit Jahren schon alles, was zu den alten Samurai-Rüstungen gehört. Er und seine Frau Ann haben die wohl größte Kollektion der Welt angehäuft. In der Hypo-Kunsthalle sind nun bis 30. Juni gut 100 Exponate davon zu sehen: Masken, deren gruseliger Anblick einen in den Schlaf verfolgt, Mäntel mit kunstvoller Stickerei und Schwerter, an denen womöglich früher Blut klebte. Was das Wesen und Denken eines Samurai ausmacht, ist übrigens in dem "Buch der fünf Ringe" beschrieben. Da geht es etwa um körperliche Haltung und den richtigen Blick - für japanische Manager ist es ein Standardwerk.

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Quelle: Robert Haas

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Noch geistert das Landeskriminalamt bei Übungen durch die leeren Gänge, noch drehen Filmproduktionen in der Tiefgarage des ehemaligen Gesundheitszentrums ihre Szenen. Noch weisen vereinsamte Schilder "Thrombozyten- und Plasmaspende" auf den Blutspendedienst hin, der hier jahrelang untergebracht war. Bald schon aber könnten in der Dachauer Straße 90 Konzerte stattfinden, Bands proben, Partys veranstaltet werden, sich Vereine treffen, oder es könnte schnöde gearbeitet werden.

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Quelle: Robert Haas

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Das Gebäude ist für fünf Jahre zur Zwischennutzung freigegeben, das Kommunalreferat sammelt Interessensschreiben. Was auf den rund 9000 Quadratmetern Nutzfläche, in all den großen und kleinen Räumen, Treppen, in der alten Kantine und Tiefgarage entstehen könnte, ist offen. Genug Platz für alternative Ideen ist da, wenn auch etwas eingestaubt und heruntergekommen. Zwischennutzer werden um ein paar Renovierungsarbeiten und ein paar Investitionen nicht herumkommen. In München aber, wo Freiraum rar und das kreative Potenzial groß ist, dürfte sich sicher jemand finden.

Tierpark Hellabrunn - Inventur 2019

Quelle: Marc Müller

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Bahati ist am größten, Gajendra am schwersten: Im Tierpark Hellabrunn war wieder Inventur. Wie jedes Unternehmen zählt auch der Zoo zum Jahresende seinen Bestand. Wie bereits vor einem Jahr belegt dabei die Giraffe Bahanti mit einer Scheitelhöhe von etwa vier Metern den ersten Platz im Höhenvergleich, Elefantenbulle Gajendra kann mit fünf Tonnen den Sieg im Schwergewicht holen. Wie der Zoo am Mittwoch mitgeteilt hat, leben insgesamt 18 431 Tiere von 740 Arten in Hellabrunn, bei der letzten Inventur waren es 18 932 Tiere verteilt auf 733 Arten. Um die Veränderungen beim Bestand zu erfassen, ziehen die Tierpfleger nicht nur mit Zollstock und Klemmbrettern durch den Zoo. Der größte Teil der Inventur findet am Schreibtisch statt: Dort werden die Daten, die das Jahr über gesammelt werden, ausgewertet. Denn in ihren Tagesberichten halten die Tierpfleger fest, ob ein Tier geboren, verstorben oder weg- oder zugereist ist. Die häufigsten Vertreter in Hellabrunn sind laut Inventur die Fische mit etwa 8700 in 301 Arten, gefolgt von Wirbellosen und Insekten. Diese Zahlen werden allerdings geschätzt, wohingegen sie bei den Säugetieren präzise erfasst werden. Das Schlusslicht bilden die Spinnen mit 70 Tieren verteilt auf sieben Arten.

Schnee in München

Quelle: dpa

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Der Schnee und die Sonne in der Stadt bescheren München Aufnahmen, die fast schon einem Dokumentarfilm entstammen könnten. Hier fliegt eine Krähe aus dem Flussbett des Schwabinger Baches auf.

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Quelle: Robert Haas

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In bester Verfassung präsentieren sich die Münchner Parks. Wer Zeit für einen Winterspaziergang hatte, durfte die verschneiten Flächen und Bäume bei strahlendem Sonnenschein genießen. Kaum eine Wiese, auf der nicht ein Schneemann oder eine Schneefrau stand. Lediglich die Sonnenbrille sollte man nicht zuhause vergessen.

Schmuckfoto München Zentrum oder Nord

Quelle: Florian Peljak

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Der Schlitten war am Sonntag das beste Verkehrsmittel der Wahl: immun gegen witterungsbedingte Streckenstörungen oder vereiste Weichen, kein Stau, dafür hoher Spaßfaktor, wie man im Gesicht dieser Schlitten-Co-Pilotin unschwer erkennen kann. Wer jedoch auf andere Verkehrsmittel setzte, musste mitunter geduldig sein. Autofahrer rutschten vorsichtig über verschneite Straßen und viele Busse der MVG kamen später am Ziel an, auch der Flughafen hatte zu kämpfen: Zahlreiche Starts und Landungen fielen aus.

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Quelle: Stephan Rumpf

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"Umweltschutz statt Kohleschmutz" haben sie auf ihre Schilder geschrieben, "Keine Toleranz für Klimaignoranz" oder auch "Verweis Nr. 3 - und wir sind immer noch dabei": Bereits den dritten Freitag nacheinander haben Schülerinnen und Schüler in München für mehr Klimaschutz protestiert - so, wie es die schwedische Schülerin Greta Thunberg seit August 2018 vormacht. Nach Angaben der Münchner Polizei kamen von elf Uhr vormittags an bis zu 1000 junge Demonstranten mit Fahnen, Pappschildern und Transparenten auf den Marienplatz, statt den Unterricht in der Schule zu besuchen. Eine eigene Kundgebung hatten sie diesmal nicht angemeldet, sie schlossen sich den Menschen an, die wegen des Volksbegehrens "Rettet die Bienen" ins Stadtzentrum gekommen waren. Nach Schulschluss gegen 13 Uhr habe sich die Demonstration rasch aufgelöst, berichtet die Polizei. Wie die Schulen auf das unerlaubte Fernbleiben reagieren, etwa mit Verweisen oder Zusatzaufgaben, ist ihnen überlassen.

Jakob Wetzel

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Quelle: Stephan Rumpf

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Das Volksbegehren "Rettet die Bienen" sorgt zusätzlich für Zulauf auf dem Marienplatz.

Tausende Münchner haben bereits am ersten Tag der zweiwöchigen Eintragungsfrist für das Volksbegehren "Artenvielfalt - Rettet die Bienen" unterschrieben. Bereits wenige Minuten, nachdem im Rathaus die zehn Eintragungsschalter geöffnet worden waren, bildete sich eine lange Schlange, die zeitweise bis zur Mariensäule auf dem Marienplatz reichte. Bis zum frühen Nachmittag hatten sich bereits mehr als 7200 Menschen eingetragen und bis abends um 18 Uhr sogar 11 243 Menschen. Das sind deutlich mehr als am gesamten ersten Tag des erfolgreichen Volksbegehrens zum Nichtraucherschutz.

Thomas Anlauf

Vorstellung Oktoberfest-Plakat 2019

Quelle: dpa

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Das neue Oktoberfestplakat für die Wiesn 2019 steht nun auf einer Staffelei im Stadtmuseum.

Insgesamt 194 Entwürfe hatten die Stadt erreicht, nach einer Vorauswahl - einige Designs entsprachen nicht den Vorgaben - schafften es 52 ins Publikumsvoting. Seit drei Jahren lässt die Stadt die Bürger mitentscheiden, zumindest ein bisschen. Der Entwurf in der Mitte von Mirjam Mößmer aus München hat gewonnen.

Janina Ventker

© SZ.de/gro/dpa/bern/smb/sim
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