100 Jahre Luitpoldpark:Der geheime Park

Im Luitpoldpark in Schwabing ist es viel ruhiger und weniger überlaufen als im Englischen Garten. In diesen Tagen feiert der Park 100-Jähriges. Ein Rundgang in Bildern.

Lisa Sonnabend

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Luitpoldpark

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Im Luitpoldpark in Schwabing ist es viel ruhiger und weniger überlaufen als im Englischen Garten. In diesen Tagen feiert der Park 100-Jähriges. Ein Rundgang in Bildern.

Um die Jahrhundertwende wuchs München von der Maxvorstadt aus rasant nach Norden. Es wurde gebaut und gebaut - und da durfte auch eine Grünfläche nicht fehlen. Der 33 Hektar große Luitpoldpark wurde geschaffen.

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Am südlichen Eingang des Parkes steht ein Obelisk - zu Ehren des bayerischen Prinzregenten Luitpold. Das 17 Meter hohe Denkmal ist von 90 Linden und 25 Eichen umgeben.

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Am 11. März 1911, dem 90. Geburtstag des Prinzregenten, wurde die 90. Linde gepflanzt - und damit offiziell der Luitpoldpark eröffnet. Das 100-jährige Jubiläum wird in den kommenden Tagen mit Veranstaltungen gefeiert.

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Heute ist das Wahrzeichen des Parkes jedoch nicht mehr der Obelisk, sondern der 37 Meter hohe Schuttberg im nördlichen Teil, dessen Erklimmung durchaus anspruchsvoll ist. Der Hügel wurde aus Trümmern der im Zweiten Weltkrieg durch Bomben zerstörten Häuser errichtet.

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Auf dem Gipfel erinnert ein Bronzekreuz an die Bombenopfer. Die Inschrift lautet: "Betet und gedenkt all der unter den Bergen von Trümmern Verstorbenen!"

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Von dem Hügel haben Parkbesucher einen schönen Blick über das nördliche München. Das Schwimmbad Georgenschwaige, aber auch der Olympiaturm und die Allianz Arena sind zu sehen.

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Im Winter ist die steile Wiese bei Rodlern beliebt. Dass der Luitpoldpark ein städtischer Park ist, sieht man sofort: Immer wieder ragen hohe Gebäude hinter den Bäumen auf. Ob der Olympiaturm oder wie hier die Highlight-Towers.

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Norbert Wawroschek hat sich auf eine schattige Parkbank gesetzt, liest Zeitung, Brösel zu seinen Füßen. So wie fast jeden Tag. "Der Luitpoldpark ist nicht so überlaufen wie der Englische Garten", sagt Wawroschek. Vor kurzem ist er umgezogen, zu seinem Lieblingspark ist es nun ein gutes Stück weiter. Dennoch: Den täglichen Ausflug zum Luitpoldpark macht Wawroschek weiterhin.

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Tatjana (links) ist mit einer Freundin und ihren zwei Mädchen spazieren. "Hier gibt es alles", meint die junge Mutter. "Sonne, Schatten, Wiesen und jede Menge Spielplätze."

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Das majestätische Bamberger Haus wurde 1911 als Café erbaut. Den Namen ehrielt es, weil Teile der Fassade einem barocken Wohnhaus aus Bamberg entstammen. Im Krieg wurde das Café zerstört und erst in den Achtzigern saniert und wiedereröffnet.

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Gleich nördlich vom Bamberger Haus liegt der größte der zahlreichen Spielplätze im Luitpoldpark.

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Bei Kindern beliebt ist zudem der Pumucklbrunnen, der zu Ehren der Figur von Ellis Kaut errichtet wurde. In unregelmäßigen Abständen spuckt er Wasser - so mancher unvorsichtiger Passant ist deswegen schon nass geworden.

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Viele Münchner verweilen lange im Park. Manche auch unfreiwillig - wenn sie sich in dem Irrgarten hinter dem Bamberger Haus verirren.

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Ein weiteres Denkmal im geschichtsträchtigen Park ist die Bäckerlinde: 1911 stiftete die Bäckerinnung die Linde, vier Jahre später wurde dann die Steinbank ergänzt.

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Der Geburtstag des Parkes wird gefeiert: Am 15. Juli gibt es einen Kabarettabend mit Helmut Schleich, Helmut Ruge, Ludwig Müller und Ottfried Fischer. Am 16. Juli steigt dann das große Bürgerfest mit einem Kultur- und Musikprogramm.

© sueddeutsche.de/wib
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