NiedersachsenStephan Weil - stets siegreich, stets unterschätzt

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Die schnelle, krachige Schlagzeile ist sein Ding nicht: Niedersachsens alter und künftiger Ministerpräsident Stephan Weil.
Die schnelle, krachige Schlagzeile ist sein Ding nicht: Niedersachsens alter und künftiger Ministerpräsident Stephan Weil. (Foto: Lino Mirgeler/dpa)

Die SPD verdankt dem nüchternen Pragmatismus des Ministerpräsidenten die gewonnene Landtagswahl. Und nun hängt es nicht zuletzt an ihm und seiner neuen Regierung, wie schnell Deutschland die Energiewende hinbekommt.

Von Peter Fahrenholz

Nach den gängigen Klischees neigen Norddeutsche nicht zu überschäumender Euphorie, und das gilt vermutlich besonders, wenn sie auch noch Mitglieder der SPD sind. Denn die SPD hadert gerne mit sich selbst und redet ihre eigenen Erfolge klein. Am Samstag hingegen reagierten die Delegierten des SPD-Landesparteitages in Hannover schon bei der Begrüßung ihres Ministerpräsidenten und Parteivorsitzenden Stephan Weil mit rhythmischem Klatschen, und am Schluss seiner Rede wurde Weil mit stehenden Ovationen gefeiert. Anschließend hat die Partei den Koalitionsvertrag, der nach nur fünftägigen Verhandlungen mit den Grünen ausgehandelt worden war, einstimmig gebilligt.

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