Öffentlich-Rechtliche Wer hat's gewusst?

Das Institut für Rundfunktechnik auf dem BR-Gelände in München.

(Foto: Florian Peljak)

Der Patentanwalt, der beim IRT 200 Millionen Euro Schaden verursacht haben soll, ist wieder frei. Die Justiz bezweifelt, dass das Technik-Institut von ARD und ZDF überhaupt hintergangen wurde.

Von Klaus Ott

Das vor allem von ARD und ZDF betriebene Institut für Rundfunktechnik (IRT), das sich selbst als "weltweit renommiertes Forschungs- und Kompetenzzentrum für audiovisuelle Technologien" bezeichnet, hatte vor kurzem Anlass für einen erfreulichen Rückblick. Es ging um 50 Jahre Farbfernsehen in Deutschland. Im September 1967 hatte der damalige Vizekanzler Willy Brandt per Knopfdruck die schwarz-weißen Zeiten beendet; nach jahrelanger Vorarbeit auch durch das IRT. Das in München ansässige Institut war, wie so oft bis heute Pionier gewesen.

Die Entwicklung verschlafen hat ...